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Wie beeinflussen die Zentralbanken den Bitcoin Kurs? – Eine Analyse

In den letzten Wochen sahen wir immer wieder stärkere Abfälle beim Bitcoin Kurs. Dabei spielt der Bärenmarkt eine sehr große Rolle. Doch auch die immer wiederkehrenden Zinserhöhungen der Zentralbanken führt dazu, dass der Bitcoin Kurs immer wieder abfällt. Was sind die Gründe, warum die Zentralbanken den Bitcoin Kurs immer wieder beeinflussen?

Wie bewegte sich der Bitcoin Kurs in letzter Zeit?

In den letzten Wochen und Monaten bestimmte der Bärenmarkt den Bitcoin Kurs zu großen Teilen. Dabei sahen wir einen Abfall vom Allzeithoch von über 68.000 Dollar im November 2021 auf unter 18.000 Dollar im Juni. Im dritten Quartal konnte sich der Bitcoin Kurs dann wieder etwas erholen und wir sahen eine Stabilisierung um die 20.000 Dollar.

Dabei kam es immer wieder auf zu Anstiegen über die Marke von 22.000 Dollar, teilweise sogar auf 24.000 Dollar. Doch immer wieder sahen wir auch stärkere Abfälle des Bitcoin Kurses innerhalb kurzer Zeit. Allgemein hat sich der Abfall abgeschwächt, aber es drohen weiterhin weitere Verluste.

Warum fiel der Bitcoin Kurs so stark ab?

Die Verluste in den letzten Monaten ließen sich vor allem daran erklären, dass der Bitcoin in seinem Zyklus wieder in einen Bärenmarkt übergegangen ist. Dabei sah der Bitcoin Ende 2021 auch das Ende des Bullenmarktes samt neuem Allzeithoch. Doch im November war dieser vorbei und es setzte der Bärenmarkt ein.

Zu Beginn eines Bärenmarktes sahen wir in der Vergangenheit immer schwere Verluste in den ersten Monaten. Dies war auch diesmal der Fall. Der Bitcoin Kurs verlor mehr als 80% seines Allzeithochs in 8 Monaten. Dies war aber zu erwarten, nachdem wir gewusst hatten, dass der Bärenmarkt eingesetzt hatte.

Allerdings gab es verschiedene andere Gründe, die den bärischen Trend Ende 2021 und Anfang 2022 verstärkt haben.

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Welche Gründe verstärkten den Bärenmarkt?

Der Bärenmarkt wurde durch einige Faktoren in den letzten Monaten verstärkt:

  • Durch das letzte Aufflammen der Corona Pandemie sahen wir auf den Märkten Verluste, was auch die Kryptowährungen betraf.
  • Der Krieg in der Ukraine sorgte ebenfalls für stärkere Verluste. 
  • Vor allem die Erhöhungen der Leitzinsen durch die Zentralbanken bzw. deren Ankündigungen sorgten immer wieder für Verluste.

Warum erhöhen die Zentralbanken die Zinsen?

In den letzten Monaten ist die Inflation in westlichen Ländern stark gestiegen. Das sorgte dafür, dass der Euro und der US-Dollar immer weniger wert werden und deren Kaufkraft sinkt. Diese Entwicklung wurde so besorgniserregend, dass die Zentralbanken in Europa und vor allem in den USA eingreifen mussten.

In den letzten Jahren herrschte eine strenge Niedrigzinspolitik in der EU und in den USA. Dies sollte dazu führen, dass Investments einfacher zu tätigen waren, Kredite leichter aufzunehmen und zurückzuzahlen sind und damit viele Unternehmen nicht durch Schulden bankrottgehen mussten. Das hatte auch den Nebeneffekt, dass Kryptowährungen, welche Risiko-Investments sind, vor allem bei institutionellen Anlegern beliebter wurden.

Nun führte aber die hohe Inflation dazu, dass die Zentralbanken die Zinsen erhöhen mussten, damit das „billige Geld“ nicht mehr so leicht in den Umlauf kommt. Dies soll so die Inflation einschränken. Gleichzeitig werden jedoch Risiko-Investments unattraktiver.

Warum fällt der Bitcoin Kurs nach Zinserhöhungen ab?

Der Bitcoin gilt wie auch alle anderen Kryptowährungen als Risiko-Investment. Höhere Leitzinsen sorgen dafür, dass vor allem institutionelle Anleger wie Banken und Fonds somit weniger in den Krypto-Markt investieren. Das führt dazu, dass der Bitcoin Kurs vor allem vor einer möglichen Zinserhöhung im Rahmen einer Sitzung einer der Zentralbanken (FED, EZB) kurzfristig stark fallen kann.

Vor allem die amerikanische FED führte in den letzten Monaten mehrere schrittweise Erhöhungen der Leitzinsen durch, um die Inflation in den USA in den Griff zu bekommen. Das sorgte dafür, dass immer wieder der Verkaufsdruck auf den Bitcoin stieg.

In der Zukunft sollten diese Schritte die Inflation unter Kontrolle bekommen, was weitere Erhöhungen nicht nötig macht. Allerdings droht aufgrund dieser Erhöhungen auch eine Rezession der Märkte. Hier kann der Bitcoin Kurs entweder weiter fallen oder mittel- und langfristig eher als Sicherheit wahrgenommen werden und sogar von fallenden klassischen Assets profitieren. 

   

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