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Using Bitcoin: Kampagne fördert Krypto-Akzeptanz

Die Krypto-Kampagne “Using Bitcoin” soll das Bezahlen mit BTC fördern. Händler, die die Kryptowährung akzeptieren, freuen sich über einen Besuch.

Bitcoin ist legales Zahlungsmittel in El Salvador. Bezahlen kann man mit der originären Kryptowährung ohnehin längst, zumindest über das Lightning Netzwerk, in Sekundenschnelle. Keine Bank, Kreditkartenunternehmen oder sonstiger Finanzintermediäre steht zwischen den Menschen. Soweit die Theorie.

Und dennoch: Als Zahlungsmittel wird Bitcoin bislang nicht oft eingesetzt. Nur ein verschwindend geringer Teil der Weltbevölkerung nutzt die Kryptowährung, die auch ein globales Zahlungsmittel sein will, auch zu diesem Zweck. Mit #UsingBitcoin startet die deutsche BTC-Community nun eine Initiative, um das Bezahlen mit Bitcoin zu fördern. Starttag ist der heutige 19. Oktober 2022.

Using Bitcoin: Diese Geschäfte machen mit

Mitmachen ist ganz leicht. Einfach auf Seiten wie btcmap.org oder coinpages.io nach einem Händler in der Nähe suchen, einkaufen, mit Bitcoin bezahlen und ein Foto, Video oder einen Beitrag auf Social Media hochladen. Wer lernen möchte, wie man mit Lightning bezahlen kann, findet dazu hier eine Anleitung.

In Berlin akzeptieren bisher drei Subway-Filialen die Kryptowährung. Gegenüber BTC-ECHO erklärten deren Geschäftsführer und Bitcoin-Enthusiasten, dass die #UsingBitcoin-Kampagne sie sofort gehypt hat:

Zum einen sehen wir die Möglichkeit, mit mehr Aufmerksamkeit und Nachfrage Händler von Bitcoin als Zahlungsmethode zu überzeugen. Zum anderen möchten wir Gäste motivieren, sich mit Bitcoin auseinanderzusetzen und damit bezahlen zu wollen. Das wiederum erhoffen wir uns mit einem massiven Rabatt, den es nur für Bitcoin-Zahlungen gibt.

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Zusätzlich sehen sie die Aktion als Dankeschön an die Community. Die “MitarbeiterInnen sollen bei einer höheren Bitcoin-Frequenz sicherer im Umgang mit dem Lightning-Terminal” werden. “Möglicherweise motiviert es unser Team auch, sich privat näher mit der Kryptowährung zu beschäftigen – Vorsorge tut gut”, hoffen die Unternehmer.

Durch die erhöhte Frequenz erhofft man sich einen “sichereren Umgang der MitarbeiterInnen mit den Lightning-Terminals”. Zum Schluss heißt es: “Möglicherweise motiviert es unser Team auch, sich privat näher mit Bitcoin zu beschäftigen – Vorsorge tut gut!”

Wer bei den aktuellen Temperaturen Lust auf eine Abkühlung hat, kann bei der Eisdiele Chipi Chipi Bombón in Berlin mit dem “digitalen Gold” zahlen. Wer dagegen schon zu viel der süßen Köstlichkeit genascht hat, findet bei Fachzahnarzt und Spezialist für Kieferorthopädie Dr. Marc Ullrich Hilfe – ebenfalls bezahlbar in Bitcoin.

Bisherige Akzeptanz

Dass die salvadorianische Bevölkerung Waren und Dienstleistungen mit Bitcoin bezahlen, mag ein Traum des Maximalisten und Präsidenten Nayib Bukele sein. Die ernüchternde Realität sieht anders aus. Die bisher einzige repräsentative Studie, die hinsichtlich der Bitcoin-Nutzung in El Salvador veröffentlicht wurde, taxiert den Prozentsatz der in Bitcoin getätigten Bezahlvorgänge auf gerade einmal 4,9 Prozent.

Dennoch spürt man weltweites Interesse an Bitcoin als Zahlungsmittel. Unternehmen wie McDonald’s oder Shopify akzeptieren Bitcoin respektive Bitcoin Lightning bereits. Andere fantasieren über eine Zukunft mit Kryptozahlungen: Zuletzt zeigte Walmart, die weltweit größten Supermarktkette, gefallen an dieser Idee.

   

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