Finance

US-Notenbanker Powell sagt, der Bitcoin (BTC)-Absturz habe keine makroökonomischen Auswirkungen

  • US-Notenbankchef sieht keine makroökonomischen Auswirkungen der Bitcoin-Preisvolatilität.
  • Die globalen Finanzmärkte sind seit Januar 2022 rückläufig.

Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat behauptet, dass sich die Fed keine Sorgen über die Geschehnisse in der Kryptowelt macht. Allerdings beobachtet sie diesen Bereich genau. Laut Powell haben die volatilen Preisschwankungen auf dem Kryptomarkt (einschließlich Bitcoin) keine makroökonomischen Auswirkungen.
Powell äußerte sich am Mittwoch in einem Gespräch mit dem Senatsausschuss. Er fügte hinzu, dass jede Finanzaufsichtsbehörde (einschließlich der Fed) die Notwendigkeit der Regulierung des Krypto-Marktes betont hat. Powell sagte weiter, dass die Apex-Bank die Ereignisse in diesem Bereich genau verfolgt.

Volatilität der Kryptomärkte und die Makroökonomie

Die Preise von Kryptowährungen sind seit letztem Monat deutlich gesunken. Viele Inhaber von Kryptowährungen haben ihre digitalen Vermögenswerte verkauft, weil sie befürchten, dass die Fed die Zinssätze weiter anheben wird. Anleger verkaufen in der Regel riskante Vermögenswerte (wie digitale Währungen), wenn die Fed die Zinsen anhebt. Die Fed hat angekündigt, dass sie alles Notwendige tun wird, um die Inflation in Schach zu halten. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Anhebung der Zinssätze.

Unseren Daten zufolge liegt der Kurs aktuell bei 20.482 $. Im November 2021 lag er noch bei fast 69.000 $. Wie der Kryptomarkt haben auch die Anleger am US-Aktienmarkt ihre Aktien abgestoßen. Somit haben der Krypto- und der US-Aktienmarkt ein sehr schlechtes Jahr hinter sich.

Jerome Powells Meinung über stabile Münzen

Powell teilte auch seine Meinung über Stablecoins mit. Stablecoins sind digitale Währungen, die im Verhältnis 1:1 an Fiatwährungen wie den USD gekoppelt sind. Sie sind stabiler als Bitcoin und andere Kryptowährungen. Viele Krypto-Marktteilnehmer betrachten Stablecoins als die Säule des Krypto-Marktes.
Powell äußerte sich zu Stablecoins dahingehend, dass sie noch neu und im Entstehen begriffen sind. Er fügte jedoch hinzu, dass auch der Stablecoin-Sektor reguliert werden muss, um dem Zweck zu entsprechen, für den sie geschaffen wurden.
Der jüngste Absturz von TerraUSD (UST), einem algorithmischen Stablecoin des Terra-Netzwerks, hat die Behörden veranlasst, ihre Aufmerksamkeit auf Stablecoins zu richten. US-Präsident Joe Biden hat die Finanzaufsichtsbehörden angewiesen, nach Möglichkeiten zu suchen, sie zu regulieren.

Kommentare haben keine Auswirkungen auf den Bitcoin

Die Aussage von Powell am Mittwoch bestätigte die Befürchtungen der Investoren, dass die USA kurz vor einer Rezession stehen. Der Fed-Vorsitzende konnte keine zufriedenstellenden Antworten darauf geben, wie die Fed plant, die Inflationsrate auf das Ziel der Fed zu senken.
Powell sagte lediglich, dass die Arbeitsmarktbedingungen das Niveau bestimmen werden, auf dem die Fed die Zinsen anheben wird. Der Index für Angst und Gier blieb jedoch bei 11/100, nachdem er sich am Mittwoch von weniger als 10/100 erholt hatte.
Die aktuellen Daten deuten auf eine mögliche kurzfristige Marktvolatilität hin. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Inflation bald auf das Ziel der Fed zurückgeht. Wenn die Inflation anhält und sich die wirtschaftlichen Bedingungen nicht verbessern, werden der Bitcoin- und der breitere Kryptomarkt ihre Talfahrt fortsetzen. Im vergangenen Monat hat die Fed die Zinsen um 75 Basispunkte erhöht, um die Inflation unter Kontrolle zu halten – zum ersten Mal seit 1994.

   

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