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The Graph offenbart zukunftsweisende Meilensteine der Web3 Entwicklung

Dieser Artikel ist ein Gastartikel der deutschen The Graph Community. Für dessen Inhalte sind ausschließlich die Autoren und nicht Bitcoin-Bude verantwortlich.

The Graph veranstaltete seine erste Community-Konferenz nach der Pandemie. Mehr als 1.000 Teilnehmer nahmen an der größten Web3-Veranstaltung im Palace of Fine Arts in San Francisco teil. Die viertägige Veranstaltung mit dem Titel “Graph Day and Hack” brachte Entwickler, Schöpfer, Investoren und Web3-Enthusiasten aus der ganzen Welt zu einem ganzen Tag voller Präsentationen von Partnern des Ökosystems zusammen.

Neben dem Veranstalter The Graph Foundation zählten Edge and Node, StreamingFast, Semiotic Labs und weitere namenhafte Akteure der Szene zu den Gästen. Teil des The Graph Ökosystems sind neben der Ethereum Blockchain nämlich 25 weitere namhafte Blockchains wie zum Beispiel Near, Uniswap, Polygon und Solana.

Der Graph, der bereits für 560 Milliarden Abfragen genutzt wurde, ist eine wichtige Grundlage für die Web3-Entwicklung. Er bietet eine Möglichkeit zur einfachen Indizierung von Blockchain-Daten und zur Bereitstellung von APIs, die in jeder Anwendung oder Plattform verwendet werden können.

The Graph bewegt sich in Richtung vollständiger Dezentralisierung

Mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung dezentraler Technologien, welche die menschliche Zusammenarbeit auf eine völlig neue Art und Weise ermöglichen, erhielten die Teilnehmer des Graph Day nicht nur einen Einblick in den Stand des dezentralen Netzwerks von The Graph, sondern darüber hinaus auch in dessen neue Produkte, sowie in die technologischen Fortschritte bei der Entwicklung der nächsten Generation von Web3-Anwendungen und -Plattformen.

Edge & Node hat ursprünglich auf dem ersten Graph Day im Jahr 2019 einen gehosteten Dienst eingeführt. Er war immer als temporäre Lösung gedacht, um Entwickler zu unterstützen, während vollständig dezentralisierte Indizierungs- und Abfragedienste hochgefahren wurden. Yaniv Tal, CEO von Edge und Node, kündigte nun formale Pläne für das Auslaufen des Hosted Service von The Graph an, wobei die Bereitstellung von Subgraphen derzeit für das erste Quartal 2023 geplant ist. Dies wird es allen Web3-Apps ermöglichen, Blockchain-Daten auf dezentralisierte Weise abzurufen, wodurch ein zentraler Fehlerpunkt für Anwendungen, die Blockchain-Daten über Subgraph-APIs abrufen, beseitigt wird.

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In einer späteren Präsentation zeigte Brandon Ramirez, Leiter der Forschungs- und Produktabteilung von Edge & Node, eine Grafik, aus der hervorgeht, dass beide Dienste sehr nahe daran sind, im Bereich der Five-Nines Range zu operieren, die Nutzer von herkömmlichen Webdiensten gewohnt sind. Five-Nines bezieht sich dabei auf die hohe Verfügbarkeit der Dienste mit einer geringen Ausfallzeit.

Laut Ramirez gab es sogar Zeiten, in denen der Edge & Node Hosted Service erhebliche Ausfälle hatte, während das dezentrale Netzwerk robuster war. Dies sollte den Entwicklern die Gewissheit geben, dass die Dezentralisierung bereit ist, ihre Arbeitsabläufe vollständig zu unterstützen.

Ein Wechsel auf Arbitrum soll The Graph kosteneffizienter machen

Als Teil des Fortschritts von The Graph in Richtung Dezentralisierung hat das Ökosystem des Protokolls am Graph Day eine Reihe von Verbesserungen eingeführt. Sie alle sollen zukünftig für die Skalierung für die Massenanwendung entscheidend sein. Zu diesen Verbesserungen gehören die Implementierung neuer Substreams, um die Geschwindigkeit der Indizierung von Blockchain-Daten zu beschleunigen, sowie die Standardisierung der Indizierung von Subgraphen unter der Leitung des neuen Kernentwicklers Messari.

Darüber hinaus existiert der Vorschlag, das Protokoll auf Arbitrum, eine Layer-2-Lösung von Ethereum, zu bringen. Durch den Wechsel auf die Layer-2-Lösung soll die Reduzierung der Transaktionskosten für Indexer, Kuratoren und Delegationsrollen erheblich sinken. So soll Schätzungen zur Folge die zwei monatlich anfallenden Updates eines Subgraphen von aktuell etwa 91,50$ auf 3,50$ sinken.

In diesem Zusammenhang spielt der Allocation Lifecycle ebenfalls eine entscheidende Rolle. Er spiegelt quasi den Preis wider, der für den Betrieb eines Indexers für einen bestimmten Zeitraum anfällt. Ein Wechsel auf Arbitrum könnte dementsprechend entweder zu niedrigeren Kosten für die gleiche Häufigkeit von Subgraphen-Updates führen oder aber die Möglichkeit für häufigere Updates zu gleichbleibenden Kosten führen.

Sollte der Vorschlag durchgewunken werden, wäre der nächste Schritt die Einführung eines Devnet auf dem Layer 2, um die Kuration von Graphen, die Zuweisung und die Gebührenabrechnung zu testen.

Weitere 200 Subgraphen sollen folgen

Zu guter Letzt war einer der größten Höhepunkte des Graph Day die Vorstellung von Geo. Hierbei handelt es sich um den ersten nativen Web3-Browser, der auf The Graph basiert.

Geo ist ein Portal zum ersten verifizierbaren Web. Teilnehmer sollen dazu beitragen können, die Richtigkeit von Daten und Informationen im Internet zu gewährleisten, indem jeder an der Überprüfung und Abstimmung über Änderungen an öffentlich zugänglichen Informationen teilnehmen kann. Interessierte Nutzer können sich auf der Webseite auf die Beta-Warteliste setzen lassen.

Streaming Fast ist das erste zusätzliche Team, das The Graph nach Edge & Node als Kernentwickler beigetreten ist. Sie verfolgen das Ziel durch Substreams eine schnellere Indizierungsleistung zu erbringen. Mit der Parallelisierung von Substreams könnten nämlich einige Subgraphen mehr als 100-fach schneller synchronisiert werden.

In Zukunft werden laut Ryan Selkis von Messari weitere 200 Subgraphen zu den bereits bestehenden 20 Subgraphen hinzugefügt werden. Der Schwerpunkt soll dabei auf Web3 Protokollen liegen. Insgesamt stellt The Graph für diese Entwicklungsarbeit 12,5 Millionen US-Dollar an Förderungsgeldern zur Verfügung.

Auf den Graph Day folgte ein dreitägiger Hackathon, bei dem die Veranstalter insgesamt 450.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgeschütteten. Entwickler aus der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, neue Anwendungen und Anwendungsfälle für The Graph und andere wichtige Web3-Technologien zu entwickeln.

Zu den Sponsoren des „The Graph Day and Hack 2022“ gehörten : Coinbase, NEAR, Celo, Polygon, Figment, Edge & Node, Decentraland, Decentraland, BNB Chain, Baba Network, Filecoin/IPFS, Nomad, ETH Foundation, Beanstalk, ODOS, Chainlink, Optimism, Fenbushi Capital, Avalanche, EPNS, Pastel, Skale, Moonbeam, Connext, Aurora, Flux, Spruce ID, Parellel.fi, IPOR, Transak, LivePeer, MA Mainnet, Fuse, Zksync, ArtBlocks und Harmony.

   

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