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Ripple (XRP): CEO Garlinghouse beschreibt „Meilensteine“ im Kerngeschäft

Ripple veranstaltet aktuell die Krypto-Konferenz „Swell“ in London und CEO Brad Garlinghouse nutzt die Gelegenheit, „Meilensteine“ zu feiern. Dabei geht es um das Kerngeschäft von Ripple mit XRP als Brückenwährung.

Ripple (XRP) steht aus Sicht von Anlegern wegen des andauernden Gerichtsverfahrens mit der US-Börsenaufsicht unter besonderer Beobachtung – doch CEO Brad Garlinghouse will diese Risiken zumindest zeitweise ausklammern und besinnt sich auf Erfolge. In seiner Rede bei der diesjährigen Ripple Konferenz „Swell“ sprach Garlinghouse von „Meilensteinen“, die mit XRP als Brückenwährung erreicht worden seien. So habe das Volumen von über RippleNet abgewickelte Zahlung zuletzt die Marke von 30 Milliarden US-Dollar erreicht, betont Garlinghouse auch auf Twitter.

Vermutlich noch wichtiger: Ripple hat mit MFS Africa jetzt einen Partner in Afrika gefunden, mit dem der Kontinent erschlossen werden soll. Laut Pressemitteilung ist MFS Africa ein führendes FinTech-Unternehmen mit Hauptsitz in Südafrika und organisiert mehr als 400 Millionen mobile Geldbörsen. Dazu werden gut 800 Zahlungskorridore auf dem Kontinent in 35 Ländern unterhalten, an die auch fast 200 Banken und andere Finanzdienstleister angeschlossen sind. Künftig will MFS Africa demnach Ripples ODL-Programm nutzen, bei dem mithilfe von XRP grenzübergreifende Transaktionen in Echtzeit und zu niedrigen Gebühren möglich sind. Falls die Rechnung aufgeht, könnte dies für Ripple und XRP mittels MFS Africa tatsächlich einen Durchbruch in der Region bedeuten.

Das ODL-Programm (On-Demand Liquidity) von Ripple steht auch im Focus eines weiteren „Meilensteins“, den Garlinghouse erläutert. In fast 40 Märkten weltweit seien Auszahlungen per ODL mittlerweile verfügbar, was 90 Prozent der globalen Devisenmärkte abdecke, so Garlinghouse. In der Praxis bedeutet dies beispielsweise, dass Wanderarbeiter Geld zu niedrigen Transaktions- und Umtauschgebühren nach Hause senden können oder auch Banken selbst statt mit SWIFT mit Ripple ODL und XRP internationale Transaktionen durchführen. Vor zwei Jahren hatte Ripple erst vier Auszahlungsmärkte vorzuweisen, hier scheint Expansion zügig voranzugehen trotz der Prozessrisiken in den USA.

Fazit: Ripple übt sich in Optimismus – doch XRP bleibt gefährdet

Größtes Nebenthema bei der Ripple Konferenz war natürlich der Kollaps der Kryptobörse FTX und deren Auswirkungen auf die gesamte Branche. Garlinghouse meint, dass Bitcoin und Co. gestärkt aus der Krise hervorgehen werden, falls man sich auf Transparenz und Vertrauensbildung konzentriere. Den demonstrativen Optimismus auch für XRP muss Garlinghouse als Ripple CEO leisten. Er dürfte aber auch ahnen, dass das wahrscheinlich kriminelle Verhalten bei FTX die öffentliche Meinung zur Kryptoindustrie negativ beeinflusst und bis auf die Urteilsfindung in New York zu XRP durchschlagen könnte. So behauptete sich die Preiskurve von XRP inmitten der Tumulte um FTX relativ gut, konnte aber andererseits nicht erkennbar von den „Meilensteinen“ profitieren. Dennoch gilt: Wie schon die letzten Quartalsberichte von Ripple zeigten, wächst die Nachfrage nach ODL rasant und stärkt damit das Ursprungskonzept von XRP. Falls Ripple für XRP vor dem Gericht in den USA einen Erfolg erzielen kann, wäre das System wohl sogar besser aufgestellt als noch im Dezember 2020, als die SEC Anklage erhob und damit das Nordamerika-Geschäft stoppte.

   

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