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Ripple: Garlinghouse nennt Enddatum für SEC-Verfahren, erhält massive Unterstützung durch Richterentscheidung für 2 Unternehmen

  • Der Ripple-Chef geht davon aus, dass der Prozess gegen die SEC Anfang des neuen Jahres zu Ende gehen wird.
  • Darüber hinaus lässt das zuständige Gericht zwei Amicus-Schriftsätze zu,  die defiinitiv zugunsten von Ripple ausfallen werden.

Inmitten des langwierigen Kampfes mit der US-Börsenaufsichtsbehörde sagte Ripple-CEO Brad Garlinghouse, dass der Fall kurz vor dem Abschluss stehe. Schon im September hatte sich diese auch allgemeine Erwartung im Kurs von Ripples hauseigenem Token XRP niedergeschlagen.

Der XRP-Kurs hat sich in der Erwartung erholt, dass dem Unternehmen kein Fehlverhalten nachgewiesen werden wird und der Prozess daher sehr schnell zu einem Abschluss kommt. Ripple-Chef Brad Garlinghouse glaubt jedoch, dass noch einige Monate ins Land gehen werden, bis der Fall abgeschlossen ist.

In seiner Rede auf der DC Fintech Week-Konferenz am 11. Oktober sagte Garlinghouse, er gehe davon aus, dass das Verfahren gegen seine Firma in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2023 abgeschlossen sein wird. Er fügte jedoch hinzu, dass das schwer vorherzusagen sei. Ende Dezember wird der Rechtsstreit zwei Jahre alt.

Garlinghouse erklärte, dass die langwierige Angelegenheit ein Präzedenzfall für die USA und die Kryptobranche sei. Er fügte hinzu, dass der Fall bis Mitte November vollständig vor Gericht ausverhandelt werden soll:

„Bundesrichter arbeiten in ihrem eigenen Tempo. Optimistisch gesehen sprechen wir von 3-4 Monaten, pessimistisch gesehen könnte es länger dauern.“

Garlinghouse bezog sich auch auf die Rede des Ex-SEC-Abteilungsleiters William Hinman aus dem Jahr 2018, in der dieser erklärt hatte, Ethereum sei kein Wertpapier. Das Gericht ordnete kürzlich an, dass die SEC die Details der Rede herausgeben muss. Der Ripple-Chef erklärte, dass man zu einer Einigung mit der SEC bereit sei, sofern die Regulierungsbehörde zustimme, dass XRP kein Wertpapier sei.

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Ripple erhält Unterstützung von Richtern

Inzwischen hat eine Richterin des US-Bezirksgerichts zwei Drittbeklagten die Möglichkeit eingeräumt, Amicus-Schriftsätze einzureichen. Dies müsste bis zum 14. Oktober erfolgen.

Bei den Drittbeklagten handelt es sich um den auf den Philippinen ansässigen Zahlungsdienstleister I-Remit und das US-Flugzeugcharter-Unternehmen TapJets.

Die SEC hatte einen Antrag gestellt, ihr mehr Zeit und mehr Seiten in ihrem Schriftsatz zu gewähren. Ripple hat jedoch gegen diesen Antrag Einspruch erhoben und erklärt, dass dies nur ein weiterer Versuch der SEC sei, den Prozess zu verschleppen und dem Unternehmen auf diese Weise Schden zuzufügen.

Die beiden Unternehmen I-remit und TapJets werden ihre Schriftsätze zugunsten von Ripple einreichen. Beide Unternehmen haben vorgetragen, dass das Verfahren der SEC gegen Ripple geschäftsschädigend sei, da der XRP Ledger und XRP für zentrale Bestandteile des operativen Geschäfts seien.

   

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