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Mining-Moratorium in New York: NYC-Bürgermeister Adams fordert Veto

Das geplante Mining-Moratorium in New York trifft nicht überall auf Zustimmung. New York Citys Bürgermeister Eric Adams fordert ein Veto seitens der Gouverneurin. Er hält mögliche wirtschaftliche Schäden durch das neue Gesetz für eine Bedrohung.

Krypto-Mining-Moratorium in New York – was bedeutet das?

Die USA sind der aufsteigende Standort für Krypto-Miner. Zunehmend entstehen im nordamerikanischen Staat grosse Bitcoin-Farmen. Um den Energiebedarf des Netzwerks zu stillen, kaufen Mining-Unternehmen teilweise alte Kraftwerke auf.

Diese Kraftwerke erzeugen dann den nötigen Strom, um das Proof of Work-Mining zu betreiben. Dafür kommen eben auch fossile Brennstoffe zum Einsatz.

Die Verwendung solcher Stoffe zur Erzeugung von Strom sind seit mehreren Jahren ein heisses Thema. Kritiker lehnen diese als klima- oder umweltschädlich ab.

Eine solche Haltung vertritt auch das Parlament des US-Bundesstaates New York mehrheitlich. Die von der demokratischen Partei dominierte Legislation verabschiedete deshalb kürzlich ein Krypto-Mining-Moratorium.

Damit dieses in Kraft tritt, bedarf es nur noch der Unterschrift der Gouverneurin Kathy Hochul. Dadurch würde die Ausführung von Proof of Work Algorithmen für zwei Jahre verboten, sofern der Betrieb auf fossile Brennstoffe, statt auf erneuerbare Energie zurückgreift.

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Eric Adams lehnt Mining-Moratorium ab

Nun schaltet sich der Bürgermeister der Bankenhochburg New York City ein. Eric Adams ist ein überzeugter Bitcoiner. Einen Teil seines Gehalts erhält er direkt in Bitcoin.

Er hält das Moratorium für unzumutbar, so berichtet Crain’s. Folglich, werde er alles tun, was in seiner Macht steht, um ein Verbot zu verhindern. Zwar handelt es sich bei einem Moratorium mit anderen Worten nur um einen Aufschub, wirtschaftliche Nachteile befürchtet Adams dennoch.

Viele Mining-Firmen in der betroffenen Region erwarben oder erneuerten zuletzt noch die nötigen Lizenzen, die auch im Falle der Verwendung fossiler Brennstoffe die Fortsetzung der betrieblichen Aktivität erlauben.

Für Adams steht fest, dass die Industrie seine Unterstützung benötigt. Diese befinde sich gerade erst in ihren Anfängen und werde durch Gesetze wie das Moratorium angegriffen.

Da das New Yorker Parlament den Erlass bereits verabschiedete, soll Gouverneurin Hochul nun ihre Veto einlegen.

Ich werde die Gouverneurin bitten, ein Veto gegen den Gesetzesentwurf einzulegen, der den Kryptowährungen im Bundesstaat im Wege steht.

Erklärt der Politiker.

Wenn man sich die Milliarden von Dollar ansieht, die für Kryptowährungen ausgegeben werden, ist New York führend. Wir können nicht weiterhin Barrieren errichten.

Laut branchenkundigen Informanten sind bereits 30 Mining-Stätten in New York in Betrieb. Weitere 29 warten auf die nötige Zulassung und könnten vom Verbot betroffen werden.

New Yorks Klimaziele würden durch Miner nicht gefährdet, erklärt Adams. Er wünscht sich Zusammenarbeit, statt Verbote.

So viel weiß ich über Innovation: Geben Sie Fristen vor. Sagen Sie den Kryptounternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre: ”Wir müssen die Energiekosten senken». Ziele geben, keine Verbote.

Adams sieht Milliardenbranche durch Gesetzgebung gefährdet

Während andere US-Bundesstaaten die Mining-Zentren anziehen möchten, tut New York genau das Gegenteil. Adams vermutet, dass die Wettbewerbsfähigkeit New Yorks dadurch wesentlich eingeschränkt wird.

Wir werden unseren Wettbewerbsvorteil in Form von Arbeitsplätzen und Innovationen im Wert von Milliarden Dollar verlieren.

Der Politiker sieht für die Kryptobranche insgesamt eine rosige Zukunft. Ende des letzten Jahrhunderts habe man Autos auch nicht einfach verbieten können. Ihr Einfluss sei einfach zu bedeutend gewesen, wenngleich die Gesundheit der Menschen durch verbleites Benzin drastisch sank.

In dieser Situation stellte die Politik Forderungen, die nach einigen Jahren zu erfüllen waren. Genau das erwartet Adams auch jetzt,

   

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