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Metaverse & Gaming: Die Technologie als Investitionsgelegenheit

Im letzten Teil dieses Metaverse & Gaming Investment-Guide haben wir darüber gesprochen, dass sich der Sektor aus der Perspektive eines Investors in vier verschiedene Schichten aufteilen lässt. Entsprechend lässt sich auch das Portfolio strukturieren, wobei jede dieser Schichten ihre eigene Risiko, Rendite und Wettbewerbsmerkmale aufweist.

Jede dieser Schichten besitzt zudem ihre eigenen Nischen und genau darum soll es in diesem und den folgenden Teilen des Guides gehen. Wir schauen uns für jede Schicht im Detail an, in welche Nischen sich investieren lässt, um sie möglichst komplett abzudecken. Anfangen werden wir natürlich mit der ersten Schicht, der Technologie als das Grundgerüst für Metaverse & Gaming Anwendungen.

Die erste Schicht von Metaverse & Gaming: die Technologie

Es ist das, worauf alles aufbaut. Mehr noch, es ist das, was alles Weitere überhaupt erst ermöglicht. Die Technologie als erste Schicht ist der Wegbereiter für alle Anwendungen in dem Bereich Metaverse & Gaming. Dabei ist es oft der zugrundeliegende Technologie-Layer, der für Investoren teilweise viel interessanter sein kann, als die einzelnen Auswüchse.

Ein guter Vergleich hierzu ist der kalifornische Goldrausch in den Jahren zwischen 1848 und 1854. In dieser Zeit strömten tausende von Menschen in den Bundesstaat, um nach Gold zu graben oder es zu rauben.

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Als Investor hätte man theoretisch in einzelne Unternehmungen oder Individuen investieren können, um von ihrem Fund mit zu profitieren. Die Wenigsten Goldsucher hatten allerdings Erfolg. Diejenigen, die tatsächlich am Meisten von diesem Hype profitierten, waren solche, die während dieser Zeit Schaufeln verkauft hatten.

Dieses historische Beispiel vermittelt uns eine wichtige Lektion. Bei einem Hype ist es oft sinnvoll in das zu investieren, was überhaupt das Ganze ermöglicht. Ich spreche also von den Werkzeugen, der Technologie, eben der Schaufel, die es den vielen verschiedenen Unternehmungen ermöglichen werden, in dieser Nische nach dem großen “Gold zu graben”.

Entsprechend müssen wir uns die Frage stellen, welche Technologien essentiell sind, um all das zu ermöglichen. Im zweiten Schritt lohnt es sich dann anzuschauen, wer diese Technologien anbietet. Machen wir uns also an die Arbeit!

Blockchains: Das Fundament für Apps im Metaverse & Gaming Bereich

Es sollte klar sein, dass die wenigsten Anwendungen große Lust verspüren werden, ihre eigene Blockchain zu bauen, um dann erst mit ihrem eigentlichen Ziel, dem Entwerfen eines Metaverse oder Games zu beginnen. Nein, Entwickler aus dieser Spate werden sich nach einer bereits bestehenden, geeigneten Infrastruktur umsehen.

Klar ist auch, dass sie dabei große Sorgfalt walten lassen oder zumindest sollten. Jedes Metaverse, jedes Game fällt und steht nämlich mit dem Fundament, auf dem es aufbaut. Großartige Ausfallzeiten (sorry Solana!), zu kostspielige Transaktionen oder Sicherheitslücken können dem facettenreichsten Metaverse oder spannendsten Game sprichwörtlich den Boden unter den Füßen wegziehen. Für uns stellt sich daher bereits heute die folgende essentielle Frage:

Welche Blockchains werden sich im Bereich Metaverse & Gaming durchsetzen können?

Klar ist, dass natürlich jede ambitionierte Blockchain sich ihren Teil vom Kuchen sichern möchte. Aber welche wird es eventuell in wenigen Jahren nicht mehr geben oder zu einer sogenannten Ghost-Chains verkümmern?

Rendering bringt die nötige Schärfe in diesen Mix

Bei Videospielen oder interaktiven Grafiken kommt insbesondere Echtzeit-Rendering zum Einsatz. Dabei werden die 3D-Bilder mit sehr hoher Geschwindigkeit berechnet, so dass es so aussieht, als ob die Szenen, die aus einer Vielzahl von Bildern bestehen, in Echtzeit ablaufen, während die Spieler mit dem Game selbst interagieren.

Eine interessante Frage wäre also, wer die fortschrittlichste Echtzeit-Rendering-Technologie anbietet und ob wir in diese Technologie direkt investieren könne oder nicht.

NFTs brauchen dezentralisierte Datenaufbewahrung

Solange die Speicherung von NFTs im Hintergrund auf zentralisierten Lösungen wie Amazon (AWS) oder Google (Cloud Services) angewiesen ist, wird es immer den berühmt berüchtigten Single Point of Failure geben. Tatsächlich ist dies ein aktuelles und signifikantes Problem. Projekte, die Lösungen zu diesem Problem liefern, sind daher von besonderem Interesse.

Metaverse schreit nach Cross-Chain Interoperabilität

Denken wir an eine Multi-Blockchain-Zukunft, ist die Cross-Chain Interoperabilität ein absolutes Muss. Insbesondere wenn wir berücksichtigen, dass es verschiedene Metaverses auf verschiedenen Blockchains geben wird.

Privilegierte NFT-Besitzer, wie die eines Bored Ape oder CyberKongz, müssen in der Lage sein, ihren Avatar problemlos zwischen diesen Welten hin und her zu bewegen. Natürlich lässt sich dieser Gedanke auch auf die alltäglichsten NFTs übertragen, die einem Avatar kleiden oder begleiten.

Daher verdienen Projekte, die sich in diesem Zusammenhang mit Cross-Chain Interoperabilität beschäftigen auch ein besonderes Augenmerk von uns Investoren.

Zusammenfassung & was Dich im nächsten Teil erwartet

Diese Technologien werden oftmals im Vergleich zu spezifischen Games als nicht allzu sexy empfunden. Es wird allerdings sehr schwer sein, von der Vielzahl an zukünftigen Games die Gewinner herauszufiltern. So werden während der heißen Hype-Phase jeden Tag solche Projekte wie Pilze aus dem Boden sprießen.

Was sie aber alle benötigen, ist die Infrastruktur, die all das überhaupt erst ermöglicht. Entsprechend ist es tatsächlich diese Basisschicht, die am wenigsten Risiko mit einem bemerkenswerten Aufwärtspotential besitzt. Wer diese Schicht also überspringt, läuft Gefahr in seinem Metaverse & Gaming Portfolio eine klaffende Lücke zu hinterlassen.

Im nächsten Teil unseres Investment-Guides werden wir den Plattformen als zweite Schicht besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn sie sind es, die Entwickler, Gamer und Investoren zusammenzuführen.

   

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