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MetaMask Wallet ermöglicht Krypto-Kauf per Banküberweisung

Die MetaMask Wallet bekommt ein überraschendes Update. Dank der Zusammenarbeit mit dem Fintech Sardine lassen sich bald über die Ethereum Wallet mit Banküberweisung Kryptowährungen kaufen. Jedoch gibt es Sicherheitsbedenken.

Beliebte Ethereum Wallet mit neuem Update

Die MetaMask Wallet gehört heute zu den meistgenutzten Wallets für Ethereum. Die Browser Wallet verknüpft sich mit verschiedenen dApps und Browser-Anwendungen, bei denen man Ether oder andere auf Ethereum basierte Tokens zum Bezahlen nutzt. So ziemlich jeder Ethereum-Token lässt sich auf der Browser Wallet aufbewahren. Nun bekommt die Ethereum Wallet ein weiteres wichtiges Update.

In einem Blogpost gibt ConsenSys, das Unternehmen verantwortlich für dessen Entwicklung, bekannt, dass man mit dem Fintech Sardine zusammenarbeiten will. Dank dieser Zusammenarbeit soll es in Zukunft möglich sein, Mit Hilfe von MetaMask direkt Kryptowährungen zu kaufen. Und dass nicht per Kreditkarte oder Exchange-Anbindung, sondern per Banküberweisung.

Die Überweisung des Geldes soll augenblicklich erfolgen und zudem wesentlich flexibler sein als der Kauf per Kreditkarte oder sich an einer Krypto Börse anmelden zu müssen. Allerdings wird dafür die Auswahl auch wesentlich kleiner ausfallen. Zumindest vorerst.

Das Fintech will den Kauf von mehr als 30 Token ermöglichen mit einem täglichen Limit von 3.000 US-Dollar. Allerdings gibt es Sicherheitsbedenken. Die Transaktionen können kaum sofort, unkompliziert und gleichzeitig absolut sicher sein. Zudem stellt sich die Frage, inwieweit die Wallet-Nutzer Opfer von Betrug und anderen illegalen Methoden werden könnten. Zwar versicherten die Schöpfer der MetaMask Wallet auf Twitter, dass der Bezahldienst dem Betrug verbeugt, erklärt allerdings nicht, wie es das anstellen will.

Fintech Sardine gibt sich selbstbewusst

Mehr erfährt man auf der Homepage von Sardine. Laut eigener Aussage haben dessen Entwickler das Betrugspräventionssystem für Plattformen wie Coinbase und Revolut geschaffen. Man will sogar 300 % mehr Betrügereien entdecken können als die Konkurrenz und Nutzer sollen 90 % weniger Identitätsbetrug melden. Zudem ist Sardine auch zuständig für die Compliance auf diesen Plattformen.

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Man gibt sich also sehr selbstbewusst. Nicht verwunderlich, denn das Fintech scheint auch finanziell gut aufgestellt zu sein. Im September konnte es 51,5 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde einnehmen. Zudem übernimmt es die volle Haftung für Schäden, welche durch Betrug und Identitätsdiebstahl entstanden sind.

Wie genau das jedoch bei der MetaMask Wallet funktionieren soll, bleibt bislang unklar. Eine Wallet wie MetaMask birgt ihre eigenen Sicherheitsrisiken. So ist es nicht ohne Risiko, seine Kryptos in der Browser Wallet aufzubewahren. Dazu sind Hardware Wallets und Desktop Wallets besser geeignet.

Was passiert, wenn Hacker sich den privaten Schlüssel ergaunern? Welche Methoden und Technologien besitzt Sardine, um solche kriminellen Aktivitäten zu unterbinden? Darauf konnte das Fintech bisher keine Antworten geben.

   

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