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Luna Foundation Guard verheimlicht BTC-Reserve von 133 Mio.?

Durch den Crash der Smart Contract Plattform Terra geriet auch der Luna Foundation Guard in die Kritik. Die Organisation ist entstanden, um die Stabilität der Kryptowährung zu verbessern. Nun werden erneut Vowürfe laut. Demnach verheimlicht der LFG eine BTC-Reserve im Wert von 133 Millionen Schweizer Franken.

Bitcoin-Reserve des Luna Foundation Guard

Von einem Spitzenwert von rund 80.000 Bitcoin fällt die Reserve des Luna Foundation Guard auf nur mehr 313 BTC. Der Grund: Als Terra abstürzt interveniert der LFG und investiert die als Wertsicherung gedachten Bitcoin, um LUNA und den TerraUSD stabil zu halten.

Über lange Zeit hinweg vergrösserte die Organisation ihre BTC-Reserve. Sie wollte zum grössten Bitcoin-Halter werden. Eigentlich sollten ganze zehn Milliarden US-Dollar in diese Idee fliessen. Letztlich waren es jedoch nur 1,5 Milliarden.

Auch der Plan zur Stabilisierung scheitert. Das gesamte Ökosystem der Kryptowährung bricht im Mai zusammen, bevor es im September unverhofft zurückkehrt. Der LFG gerät nun erneut ins Visier der Öffentlichkeit.

Gegen Terra-Mitgründer und Galionsfigur Do Kwon besteht in Südkorea mittlerweile ein Haftbefehl, doch der Programmierer lebt schon längst in Singapur. Oder lebte, denn aktuell will er seinen Standort nicht verraten.

Während südkoreanische Behörden davon sprechen, Kwon sei auf der Flucht, fordern sie die Krypto-Börsen OKX und KuCoin dazu auf, Gelder in Höhe von rund 66 Millionen Schweizer Franken einzufrieren. Diese seien Eigentum des LFG und heimlich verschoben worden

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LFG verschiebt heimlich Millionenvermögen an Bitcoin?

Inzwischen gelten die offiziellen Angaben des LFG als zweifelhaft. Von mehreren Seiten hört man Unterstellungen. Die Organisation verfüge über weit mehr, als sie in ihren offiziellen Angaben zugibt, so die Aussage.

Auch Blockchain-Analyst ErgoBTC beschäftigt sich mit der Thematik und durchleuchtet das Vermögen des LFG. Dabei kommt er zu einem eindeutigen Entschluss: Der Luna Foundation Guard hält insgeheim etwa 6.980 Bitcoin im Wert von über 133 Millionen Schweizer Franken.

Die geheimen Bitcoin des Luna Foundation Guard. Die Strategie der Peel Chain wird hier ersichtlich.

Etwa die Hälfte des Vermögens verschob die Organisation in einzelnen Bruchstücken an die Krypto-Börsen KuCoin und OKX. Diese Gelder sind es, die in den Fokus der südkoreanischen Behörden kamen.

Die Krypto-Börsen reagierten auf die Anfrage der Behörden und froren die Gelder ein. ErgoBTC glaubt, dass dieses Ereignis ein weiteres Indiz für die Eigentumsverhältnisse sind.

Wenn [meine] Analyse inkorrekt wäre, müssten wir davon ausgehen, von einem Wal zu hören, der sich über zu unrecht beschlagnahmte Gelder beschwert.

Do Kwon streitet Zusammenhang ab

Das Auffällige: Offenbar in der Hoffnung, die Gelder verschleiern zu können, verwendet der LFG eine Strategie namens Peel Chain. Diese wird von Nutzern oft verwendet, um Spuren auf einer transparenten Blockchain zu verwischen.

Das Prinzip ist ganz einfach. Der Nutzer versendet Gelder einfach immer wieder an eine neue Adresse, teilt die Geldmenge auf und sendet verschiedene Bruchteile dann wieder an neue Blockchain-Adressen und so weiter.

Durch eine Vielzahl von Transaktionen und Adressen soll schliesslich unklar werden, wer die Macht über welche Gelder hat. Do Kwon streitet jedoch ab, dass Verbindung zwischen diesen Geldern und dem LFG bestehen.

LFG hat nur diese 313 Bitcoin.

Erklärt er jüngst in einem Interview. Zudem sei er nicht in der Lage festzustellen, ob eine Person mit Verbindung zum LFG diese Gelder besitzt. Aktuell sei eine Kooperation mit einem Unternehmen für Blockchain-Analyse im Gange.

In den nächsten Wochen erwarte er einen Bericht, der Aufschluss über die Gelder geben soll, so Kwon. Laut ihm sei eine Veruntreuung von Geldern oder deren Unterschlagung aber nicht gegeben.

LFG gibt an, seit dem Crash im Mai keine Bitcoin mehr verschoben zu haben. Verbleibende Reserven unterschiedlicher Kryptowährungen im Wert von einigen Dutzend Millionen Franken sollen geschädigten Kleinanlegern zugute kommen.

   

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