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Krypto könnte zu “Dollarisierung” führen, warnt indische Zentralbank

Kryptowährungen, insbesondere Stablecoins, könnten zu einer unerwünschten “Dollarisierung” der Wirtschaft führen, warnte die indische Zentralbank (RBI) vor einem Gremium des Parlaments.

Hochrangige Beamte der indischen Zentralbank erklärten vor dem ständigen Finanzausschuss des Parlaments, dass Krypto eine Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems des Landes darstellen könnte. Ein RBI-Beamter erklärte laut einem Mitglied des Ausschusses:

“Sie werden die Fähigkeit der RBI, die Geldpolitik zu bestimmen und das Geldsystem des Landes zu regulieren, erheblich beeinträchtigen.”

Die Dollarisierung der Wirtschaft

Da Kryptowährungen als Tauschmittel dienen können, könnten sie möglicherweise die Rupie sowohl bei inländischen als auch bei internationalen Transaktionen ersetzen, erklärten Beamte der Zentralbank. Die Zentralbank befürchtet, dass Kryptowährungen, wenn sie “einen Teil des Geldsystems ersetzen, auch die Fähigkeit der RBI untergraben, den Geldfluss im System zu regulieren”.

Hinsichtlich des drohenden Verlusts der geldpolitischen Souveränität äußerten sich die Vertreter der Zentralbank ebenfalls zur Verwendung von Stablecoins. Viele Stablecoins sind ein US-Dollar-Ersatz, die von ausländischen Privatunternehmen ausgegeben werden:

“Es könnte schließlich zu einer Dollarisierung eines Teils unserer Wirtschaft führen, was den souveränen Interessen des Landes zuwiderlaufen würde.”

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Beamte der RBI äußerten zudem die Sorge, dass Kryptowährungen negative Auswirkungen auf das Bankensystem des Landes haben könnten. Auch wenn die Krypto-Märkte im Laufe dieses Jahres eingebrochen sind, haben sie sich als attraktive Anlagen erwiesen. Zwar gibt es derzeit keine offiziellen Daten über die Größe des indischen Kryptomarktes. Allerdings gibt es schätzungsweise 15 bis 20 Millionen Krypto-Investoren in Indien, mit einem Gesamtvolumen von 5,34 Milliarden US-Dollar an Krypto-Beständen. Die RBI befürchtet, dass weitere Investitionen in Kryptowährungen den inländischen Banken die Möglichkeit nehmen könnten, ausreichend Mittel für eine effektive Kreditvergabe bereitzustellen.

Indische Krypto-Steuer

Zu Beginn dieses Jahres schlug die Finanzministerin Nirmala Sitharaman eine neue Steuer auf Kryptowährungstransaktionen vor. Dazu gehörte eine Quellensteuer von 20 % auf Krypto-Transaktionen. Damit verbundene Vermögenswerte wie nicht-fungible Token (NFTs) sollen mit einem pauschalen Satz von 30 % besteuert werden. Bei diesen fiele dann ebenfalls eine Quellen-Steuer von 1 % an.

   

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