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Kann Cardano das Skalierungsproblem von Blockchains lösen? Hydra freut sich auf 1.000.000 TPS

  • Die dezentrale Börse SundawSwap hat vor kurzem Hydra auf der Cardano-Blockchain eingesetzt und damit ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, Abrechnungen extrem schnell zu verarbeiten.
  • Cardanos Hydra will eine Million Transaktionen pro Sekunde mit einer Latenzzeit von weniger als einer Sekunde erreichen.

Eine der größten Herausforderungen für Blockchain-Netzwerke ist die Skalierbarkeit, da jeden Tag Tausende neue Kunden hinzukommen. Die Cardano-Blockchain arbeitet mit seinem Layer-2-Projekt Hydra an der Lösung dieses Problems.

Das Hydra-Protokoll wird auf der bestehenden Layer-1-Blockchain von Cardano aufsetzen. Hydra soll eine optimale Gebührenstruktur gewährleisten, die sowohl für Validierer als auch für „normale“ Kunden akzeptabel ist.

So soll das Hydra-Protokoll die Latenzzeit minimieren, den Durchsatz maximieren, geringe bis gar keine Kosten verursachen und den Speicherbedarf erheblich senken. Es wird ein Datendurchsatz angestrebt, der für Anwendungen in der realen Welt geeignet ist. Dazu gehören etwa Identifizierungen, Zahlungen, Spiele und mobile Dienste, Prozesse und Abläufe also, die nahezu in Echtzeit stattfinden.

Durch den Leistungsschub von Hydra erreichte die Cardano-basierte dezentralen Börse SundaeSwap am vergangenen Wochenende einen wichtigen Meilenstein. Er demonstriert das unglaubliche Tempo des Datendurchsatztes, des mit Hydra erreicht werden kann. In einer der Stellungnahme heißt es:

„Heute freut sich unser Team, etwas zu präsentieren, an dem wir seit Monaten hart arbeiten: SundaeSwap auf Hydra! Auch wenn es noch ein weiter Weg ist, ist dies ein wichtiger Meilenstein nicht nur für unsere Skalierung, sondern auch für die von Cardano.“

Diese Entwicklung dürfte etliche dezentrale Börsen dazu dazu bringen, über eine Cardano-gestützte Plattform nachzudenken.

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Today our team is excited to demo something we’ve been hard at work on for months:

SundaeSwap on Hydra! While a ways out, this is an important milestone in not just our scaling journey, but Cardano’s as well.

We’ll provide detail later, but in the meantime check out our video⬇️ pic.twitter.com/eRyUPT88QL

— SundaeSwap Labs 🍨 (@SundaeSwap) October 14, 2022

Cardano-Hydra: eine Million Transaktionen pro Sekunde

Wenn die Blockchain-Plattformen mit Legacy-Systemen wie Visa und Mastercard konkurrieren sollen, müssen sie einen Durchsatz in der Größenordnung von Millionen Transaktionen pro Sekunde bieten. Mit dem Hydra-Protokoll nimmt die Cardano-Blockchain diese Herausforderung an.

Wenn es um die Skalierbarkeit geht, wird das Messen der Leistung sehr einfach, denn man benutzt nur eine einzige Kennzahl: die Transaktionen pro Sekunde (TPS). Bei der bestehenden Cardano-Blockchain beträgt die Mindestlatenzzeit für das Hinzufügen eines Blocks 20 Sekunden. Bei Layer-2-Protokollen wie Hydra ist es jedoch möglich, Latenzzeitenvon weniger als einer Sekunde zu erreichen.

Bei Cardano glaubt man, dass das Hydra-Protokoll das angestrebte Ziel von einer Million TPS im praktischen Betrieb erreichen kann. Dazu erklärt Cardanos Mutterkonzern Input Output Global:

„Der in TPS gemessene Durchsatz pro Hydra-Kopf ist sekundär und meist durch die verfügbare Hardware begrenzt. Im Prinzip kann durch Hinzufügen einer steigenden Zahl von Hydra-Köpfen zum System ein beliebig hoher Durchsatz für das Gesamtsystem erreicht werden.“

Cardano teilte mit, dass man den Hydra-Knoten und das Hydra-Head-Protokoll weiter entwickeln wird, bis es eine stabile Grundlage für den praktischen Einsatz sein wird.

   

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