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IOTA: “Sehr zufrieden mit der Entwicklung von Shimmer”

Shimmer nimmt eine Schlüsselfunktion in der Entwicklung des IOTA-Ökosystems ein. Knapp zwei Monate nach Launch zieht IOTA-Mitgründer Dominik Schiener Bilanz – und deutet die nächsten Entwicklungsschritte an.

Knapp 200.000 aktive Adressen, über 40.000 gemintete NFTs, fast 600 erstellte Token: Das IOTA-Netzwerk Shimmer läuft zwei Monate nach Launch auf Betriebstemperatur. Als Wegbereiter für die IOTA-Roadmap ist das Netzwerk von großer Bedeutung. Im Gespräch mit BTC-ECHO zieht Mitgründer Dominik Schiener ein erstes Fazit – und gibt einen Ausblick auf das, was noch kommt.

Willkommen in der Welt von morgen – schon heute

Intelligente Maschinen, smarte Cities, und Kühlschränke, die sich selber um den Einkauf kümmern – zugegeben: Das Internet der Dinge, so wie man es sich in Marketingabteilungen pitcht, klingt nach Science Fiction. Aber die Technologien von morgen werden heute entwickelt. Etwa von IOTA, das mit seinem Tangle die Infrastruktur für den Geld- und Datenaustausch im alles-vernetzenden Internet of Things (IoT) bereitstellen will. In der Außenwahrnehmung immer wieder über den hohen Selbstanspruch gestolpert, sind die teils überambitionierten Visionen IOTAs mit Launch des Shimmer-Netzwerks etwas greifbarer geworden.

Sternenstaub im Tangle

Upgrades in einer geschützten Umgebung testen, bevor sie auf das Mainnet übertragen werden: Im Kern dient Shimmer als Brutkasten für das Tangle. Zum Beispiel für das Stardust-Protokoll, das Nutzern erlaubt, native Token und NFTs zu generieren, sowie den Austausch von Smart Contracts zwischen Base Layer und Layer-2-Netzwerken ermöglicht. Dadurch umgeht IOTA fehleranfällige Bridges. Stardust ist IOTAs Sprungbrett zum Multi-Asset-Ledger.

Wann es auf das Mainnet übertragen wird, lässt IOTA-Mitgründer und Vorsitzender der IOTA-Foundation Dominik Schiener gegenüber BTC-ECHO zwar zunächst offen: “Es gibt noch kein konkretes Datum für den Einsatz im IOTA-Mainnet”. Man wolle aber “alle neuen Funktionen, die vom Shimmer-Netzwerk geprüft wurden, so schnell wie möglich integrieren, damit sie im IOTA-Netzwerk zur Verfügung gestellt werden können”.

“Wir geben dem System noch etwas mehr Zeit”

Schiener zufolge dürfe man die Mainnet-Übertragung nicht überstürzen: “Einer der Hauptgründe für die Existenz des Shimmer-Netzwerks ist, dass wir in der Lage sind, alle neuen Funktionen unter realen Bedingungen, bei denen ein Wert auf dem Spiel steht, richtig zu prüfen”. Schnellschüsse kann und will man sich dabei nicht erlauben: “Die Wahrheit ist, dass wir uns davor hüten müssen, vorschnell etwas zu integrieren, nachdem es ein paar Tage lang erfolgreich im Shimmer-Netzwerk gelaufen ist”.

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Dies sei schließlich Kernfunktion des Netzwerks: “Shimmer würde seinen Zweck nicht gut erfüllen, wenn wir es nicht wie vorgesehen nutzen würden”, führt Schiener aus. “Wir führen selbst Tests durch und beobachten auch die Aktivitäten der Gemeinschaft und etwaige Probleme, die auftreten könnten. Bisher sind keine aufgetreten, aber wir geben dem System noch etwas mehr Zeit, um sich zu bewähren”.

IOTA-Chef ist “sehr zufrieden”

Das IOTA-Mastermind deutet zumindest vage an: “Es wird nicht lange dauern”. Trotz des Umfangs vom Stardust-Protokoll als Tokenisierungs-Framework gebe es “nur wenige kritische Komponenten im Hinblick auf potenzielle Sicherheitsprobleme”. Als zweites großes Upgrade kündigt Schiener zudem den Release der ShimmerEVM-Chain an, “für die wir bereits eine Vorversion veröffentlicht haben, auf der Entwickler aus unserer Community ihre dApps testen.” Dadurch weitet IOTA sein Spektrum an Smart-Contract-basierten Anwendungen deutlich aus.

Insgesamt sei man “sehr zufrieden damit, wie sich Shimmer entwickelt”, so Schiener. “Technisch funktioniert es tadellos, die Beteiligung der Community ist geradezu überwältigend”. Gegenüber dem IOTA-Mainnet sei Shimmer sogar “in Bezug auf die verfügbare Technologie voraus”.

   

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