Bitcoin

Greenpeace: Bitcoin muss Ethereum-Standard erreichen – sonst geht er unter

  • Greenpeace macht Front gegen Bitcoin wegen seines hohen Energieverbrauchs.
  • Microstrategy-CEO-Michael Saylor verteidigt den Energieverbrauch von Bitcoin.

Nach dem Erfolg des Ethereum Merge schiesst sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf Bitcoin ein – wegen seines exorbitanten Energieverbrauchs. Einer der Gründe für den Ethereum Merge war, eine erhebliche Reduzierung der Kohlenstoffemissionen zu erreichen.

Greenpeace verfügt für die Anti-Bitcoin-Kampagne nach eigenen Angaben über ein Werbebudget von einer Million Dollar. Die Kampagne läuft unter dem Slogan:

„Change the Code, not the Climate.“

Die Kampagne wird aus neuen Online-Anzeigen bestehen, die eine Änderung des Bitcoin-Codes und eine damit einhergehende Verringerung des hohen Energieverbrauchs anstreben. Dass Proof-of-Work-Konsensmodell von Bitcoin ist extrem energieintensiv. Der Leiter der Greenpeace-Kampagne, Michael Brune, sagte, Unternehmensführungen sowie staatliche Behörden zielten darauf ab,  so schnell wie möglich zu dekarbonisieren, um die massiv wütenden Flächen- und Waldbrände Brände und die historischen Überschwemmungen zu stoppen, die die Welt heimsuchen.

Brune sagte weiter, Ethereum habe bewiesen, dass der Wechsel zu einem energieeffizienten Protokoll möglich ist. Dadurch würden Wasser, Luft und das Klima weniger belastet. Brune fügte hinzu, dass es auch bei Bitcoin an der Zeit sei, die Blockchain auf einen effizienten Konsensmechanismus umzustellen, wie ihn andere Krypto-Protokolle seit vielen Jahren verwenden.

Laut Greenpeace zielt die Kampagne auch darauf ab, die Aufmerksamkeit von bekannten Unternehmen der Branche wie Block, Paypal und Fidelity Investments zu gewinnen. So könnten sich diese Bitcoin nutzenden Unternehmen dafür einsetzen, dass auch Bitcoin zu einem energieeffizienteren Protokoll wird.

GET YOUR 100% BONUS WITHDRAWALS WITHIN 5 MINUTES!

Rober Altenburg, Senior Director bei Pennfuture, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für eine saubere Energiewirtschaft und den Schutz von Land, Luft und Wasser in Pennsylvania einsetzt, sagte, dass die gefährdeten Gemeinden in der Nähe von Kryptomining-Unternehmen die tatsächlichen Kosten zahlen. Sie leiden unter den Schäden für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt, die durch die Luftverschmutzung verursacht werden, die diese Mining-Betriebe verursachen.

Er sagte weiter, der schlimmste Fall sei, dass Bitcoin-Miner alte, umweltschädliche Kohlekraftwerke für ihren Betrieb nutzen, da diese Energiequelle durch Steuergelder stark subventioniert wird. Der Ethereum-Merge, der am 15. September stattfand, sah die Umstellung der zweitgrößten Kryptowährung Ethereum auf einen Proof-of-Stake (PoS) Konsensmenschnismus vor. Es heistt, damit reduziere sich der Energieverbrauch um sage und schreibe 99,5 Prozent.

Michael Saylor verteidigt den Energieverbrauch von Bitcoin

In der Zwischenzeit hat der lautstarke Bitcoin-Protagonist Michael Saylor behauptet, dass die Energienutzung von Bitcoin die sauberste und effizienteste industrielle Nutzung von Elektrizität sei. Er schrieb einen ausführlichen Blogbeitrag, um seine Auffassung zu erläutern. Der Gründer und ehemalige Chef des Business-Analytics-Unternehmens Microstrategy sagte, die Analysen seines Unternehmens hätten ergeben, dass 59,5 Prozent der Energie für das Bitcoin-Mining aus nachhaltigen Quellen stammen.

Er fügte hinzu, dass sich die Energieeffizienz des Bitcoin-Minings jährlich um 46 Prozent verbessert habe. Saylor sagte auch, es gebe keine Grundlage für einen Vergleich zwischen Bitcoin und Proof-of-Stake-Netzwerken gibt. Seiner Meinung nach ist das Bitcoin-Mining (Proof-of-Work), wenn es gerecht verteilt wird, der einzige bewährte Weg, eine digitale Ware zu erzeugen.

   

Source

Show More

Leave a Reply

Your email address will not be published.