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Gegen Bitcoin: Greenpeace fährt Schmutzkampagne weiter

Mit einer Umweltkampagne kritisiert Greenpeace Bitcoin seit März dafür, zu klimaschädlich zu sein. Aus der Community kommt Gegenwehr.

  • Greenpeace USA kritisierte in einem jüngst veröffentlichten Tweet, dass Bitcoin Mining mit mehreren Millionen Tonnen zur globalen Erderwärmung beitragen würde.
  • Damit setzt die Umweltorganisation ihre “Schmutzkampagne” gegen die Kryptowährung fort. Im März startete bereits die Petition “Change the Code, not the Climate”.
  • Einige Mining-Unternehmen gewinnen ihre Energie aus Methangas-Flaring. Indem sie das CH₄ verbrennen, verringern sie gleichzeitig die Umweltbelastung durch das Gas, heißt es.
  • In Wirklichkeit, so Greenpeace, trägt das Abbrennen nicht dazu bei, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren, sondern sorgt dafür, dass alte Gasquellen offen bleiben.
  • Um die Aussage zu untermauern, beruft sich die NGO auf eine Analyse, die herausgefunden haben will, dass Bitcoin-Mining die “Abhängigkeit von klimaerwärmenden fossilen Brennstoffen” erhöht.
  • Laut Daniel Batten, einem Bitcoin-Umweltaktivisten, sei der Bericht ein Angriff auf Bitcoin aus moralischen Gründen. Dazu spiegle das Papier nur die Meinung von Zentralbank-Mitarbeitern wider und bestehe nicht aus Fakten und der Expertise von Solar-/Wind- oder Batterieingenieuren.
  • Seine Untersuchungen verdeutlichen, dass der Abbau von Bitcoin mit Methan 13-mal mehr Emissionen aus der Umwelt entfernen könnte, als Kohle einbringt.
  • Laut Batten hätte Bitcoin-Mining demnach das Potenzial, fast 0,15 Prozent der Erwärmung bis 2045 zu vermeiden. Aus der Community erhält er reichlich Unterstützung.
  • Die Debatte um Bitcoin als “Klimakiller” ist derweil nicht neu. Neben Greenpeace sehen auch EU-Politiker im Proof-of-Work-Mechanismus eine besondere Bedrohung.
  • Wegen der angespannten Energiesituation soll ein Effizienzklassensystem für Kryptowährungen für Ordnung sorgen. BTC-ECHO berichtete.

   

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