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GBTC Bitcoin-Abschlag fast bei 50 Prozent: Hat die Insolvenz von FTX Auswirkungen?

Das größte institutionelle Investmentvehikel für Bitcoin (BTC) wird immer kritischer beäugt, da es sehr deutlich vom Spot-Kurs abweicht.

Auch der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) gerät im Zuge der Situation um die insolvente Kryptobörse FTX unter Druck.

Coinbase wirbt für Vertrauen in GBTC-Besitzer

Angesichts der Ansteckungsgefahr und der Befürchtung, dass der Markt für Bitcoin und Altcoins weiter einbrechen könnte, kommen selbst gegenüber den bekanntesten und vertrauenswürdigsten Namen der Krypto-Branche Bedenken auf.

In den letzten Tagen kam nun auch gegenüber GBTC, einem viel umstrittenen Bitcoin-Investmentfonds, Misstrauen auf, nachdem es bei dem Krypto-Unternehmen Genesis Trading zu Problemen gekommen war.

Wie Cointelegraph berichtete, versuchten die Muttergesellschaft Digital Currency Group (DCG) und der Betreiber Grayscale, den Anlegern und dem Markt zu versichern, dass ihr Vorzeigeprodukt finanziell wasserdicht sei.

Das reichte jedoch offenbar nicht aus, um für Beruhigung zu sorgen. Im Zuge dessen haben sich mehrere bekannte Unternehmen öffentlich hinter DCG und GBTC gestellt.

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Darunter war auch Coinbase Institutional, der institutionelle Investmentarm der bekannten Kryptobörse Coinbase.

“Nichts ist wichtiger, als die Sicherheit der Vermögenswerte unserer Kunden zu gewährleisten”, wie das Unternehmen am 17. November auf Twitter erklärte.

“Mit 10 Jahren Erfahrung im Aufbau einer sicheren und konformen Verwahrungslösung ist Coinbase Institutional stolz darauf, segregierte Cold-Storage-Verwahrungsdienste mit unserem qualifizierten Verwahrer anzubieten.”

Gegenüber GBTC hat sich schon seit einiger Zeit Skepsis breitgemacht. Seit 2021 wird er mit einem Abschlag auf den BTC-Spot-Kurs gehandelt. Dieser Abschlag beläuft sich derzeit auf fast 50 Prozent.

GBTC-Aufschlag versus Asset-Bestand versus BTC/USD-Tageschart. Quelle: Coinglass

Angesichts der mangelnden Nachfrage wurde spekuliert, dass Grayscale bei Problemen von Genesis Trading aufgekauft werden könnte.

Dieser veränderte Situation könnte sich auf GBTC auswirken, da Grayscale diesen nach wie vor in einen börsengehandelten Fonds (ETF) umwandeln möchte.

“Obwohl das ein schwieriger Moment für viele in der Krypto-Branche ist, bin ich durch und durch optimistisch, was die Zukunft dieser Branche, das Geschäft von Grayscale und die Chancen für Investoren angeht”, so Michael Sonnenshein, CEO von Grayscale, am 19. November auf Twitter.

Investor Lepard: “Ich habe mehr” GBTC-Anteile gekauft

Es gilt als unwahrscheinlich, dass der GBTC im Wert von 10,5 Milliarden US-Dollar zwangsverkauft wird.

“Genesis könnte untergehen, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass der GBTC Trust liquidiert wird, wenn man bedenkt, was für ein Goldesel er war”, so Lyle Pratt, Gründer der Messaging-Plattform Vida Global, in einem Kommentar:

“Es ist wahrscheinlicher, dass jemand wie Fidelity ihn kauft und weiter betreibt.”

Grayscale BTC-Bestände versus BTC/USD-Chart. Quelle: Coinglass

Der steil ansteigende Abschlag nach der Insolvenz von FTX hat GBTC inzwischen zu einem etwas ironischen “Kauf” für große Namen wie ARK Invest und Lawrence Lepard, Investmentmanager bei Equity Management Associates, gemacht.

“Viele Fragen und DMs. Achtung, Spoiler – Lepard über Grayscale und GBTC: Es gehört mir”, wie er auf Twitter scherzte.

“Ich habe mehr gekauft. Es sind immer noch weniger als 5 Prozent meiner BTC-Bestände, falls ich mich irre. Es ist ein Muss, die Schlüssel selbst zu verwahren. Und oberste Priorität.”

Kombinierte Bestände von Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) für ARK Invest ETFs (Screenshot). Quelle: Cathiesark.com

Auf die Frage, wie schlimm die Ansteckung für DCG und dessen Tochterunternehmen sein könnte, räumte Leopard jedoch ein, es sei “unmöglich, zu wissen, wie sehr sie in Schwierigkeiten sind”.

Er daraufhin die Folgen analysiert, falls der schlimmste Fall, nämlich eine Insolvenz, eintreten sollte.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

   

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