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Frankreich – neue Welle von Krypto-Zulassungen mit Bankregistrierung

Eines der ältesten Bankinstitute Frankreichs hat von der Finanzaufsichtsbehörde des Landes die Genehmigung erhalten, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Somit schreiten die Krypto-Zulassungen in Frankreich weiter erfolgreich voran.

SG Forge, die Abteilung für digitale Anlagen der 150 Jahre alten Société Générale, die derzeit die drittgrößte Bank Frankreichs ist, wurde von der Autorité des Marchés Financiers (AMF) registriert.

In Kürze

  • SG Forge-Registrierung digitaler Assets

  • Frankreich Krypto-Tor zu Europa

  • Bruno Le Maire will Frankreich zur Krypto-Drehscheibe machen

SG Forge-Registrierung digitaler Assets

Die Registrierung ermöglicht es SG Forge, insgesamt drei Dienstleistungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten anzubieten, z. B. Verwahrungsdienstleistungen. Während die Kunden nun auch Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel kaufen und verkaufen, sowie in andere digitale Vermögenswerte umtauschen können, muss SG Forge allerdings erst noch beantragen, als Handelsplattform zukünftig tätig zu werden.

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Nach dem Start im Jahr 2018 als eines von 60 internen Start-ups der Société Générale hat sich SG Forge zur führenden Abteilung des Finanzinstituts für digitale Vermögenswerte entwickelt. Das Unternehmen hat unabhängig voneinander sowohl mit ConsenSys als auch mit Tezos zusammengearbeitet, um mit der Schaffung einer digitalen Zentralbankwährung für Frankreich zu experimentieren.

Frankreich Krypto-Tor zu Europa

Die Zulassung eines der ältesten Finanzinstitute des Landes ist nur das jüngste der Unternehmen, die Frankreich vor kurzem als Digital Asset Service Provider (DASP) zugelassen hat. Anfang dieses Jahres war Binance unter anderem die erste große Kryptowährungsbörse, die von den französischen Finanzaufsichtsbehörden die Genehmigung erhalten hat, als DASP zu agieren. Dies war somit auch die erste Zulassung der weltweit größten Kryptowährungsbörse in Europa.

Letzten Monat gelang es der in Singapur ansässigen Krypto-Plattform Crypto.com ebenfalls, sich in Frankreich als DASP zu registrieren, nachdem sie ähnliche Genehmigungen von den Behörden in Italien und dem Vereinigten Königreich erhalten hatte. Das Unternehmen ist sogar so zuversichtlich, was seine Platzierung in Frankreich angeht, dass es beschlossen hat, seinen regionalen Hauptsitz in Paris einzurichten. Crypto.com lässt mitteilen, dass es plant, etwa 150 Millionen Euro in dieses Vorhaben zu investieren, und fügte hinzu, dass es auf lokale Talente zurückgreifen wird, um seine Geschäftsentwicklung und Compliance-Bemühungen zu unterstützen.

Bruno Le Maire will Frankreich zur Krypto-Drehscheibe machen

Le Maire sagte vor wenigen Tagen:

Wir wollen das Jahr 2023 nutzen, um unsere Überlegungen mit den Beteiligten zu vertiefen und zu ermitteln, ob neue Anpassungen der Steuergesetzgebung notwendig sind. Eine direkte Angleichung an die Besteuerung von Aktien ist nicht unbedingt ein erstrebenswertes Ziel.

In anderen Teilen Europas, wie z. B. in Deutschland, hat sich eine günstige Steuerpolitik als entscheidend für die Anziehung von Krypto-Unternehmern erwiesen – auch wenn andere Länder, wie z. B. Portugal, in letzter Zeit einen Sinneswandel vollzogen und versucht haben, die Steuersätze in Zukunft wieder anzuheben.​

   

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