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Europa hat ein Schuldenproblem – und die EZB verschläft die Chancen

Griechenland, Italien, Frankreich und Portugal. Das sind vier von insgesamt 19 Euroländern, deren Staatsverschuldung höher ist als Bruttoinlandsprodukt. Die Staatsverschuldung Deutschlands liegt übrigens bei rund 68 %, die niedrigste Staatsverschuldung hat Estland mit 17 %. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Griechenland vor der Staatspleite gerettet werden musste, weil das Land kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand. Doch anscheinend hat die Europäische Kommission nicht wirklich etwas dazu gelernt und nimmt immer noch Kredite für Mitgliedsstaaten auf, ohne dass die Rückzahlung gesichert ist. Was aber in der Vergangenheit vermutlich niemanden wirklich aufgefallen ist. Denn die Wirtschaft boomte und die Gewinne sprudelten nur so. Wichtige Reformen wurden immer wieder in die Zukunft verschoben.

Doch dann änderte sich die Weltlage aufgrund der Coronakrise und des Ukrainekrieges und plötzlich stehen wir vor einer Rezession – und zwar in allen Ländern der EU. Jetzt holen die Fehler der Vergangenheit die EZB ein. Viel zu lange haben sich die Währungshüter gegen eine Zinsanhebung gestemmt. Vielleicht weil sie dachten, dass das Problem mit der galoppierenden Inflation sich von selbst lösen würde. Tat es aber nicht. Nun bleibt der EZB nichts anderes übrig, als die Leitzinsen spürbar anzuheben – und das trotz drohender Rezession. Um das Schuldenproblem zu lösen wäre es nötig, die EZB zu reformieren, vor allem, was das Thema Kryptowährungen betrifft.

EZB und die Kryptos – die vertane Chance?

Natürlich sind Kryptowährungen kein Allheilmittel. Doch sie könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den gordischen Knoten der EU-Schulden zu lösen.

Aber Christine Lagarde steht Kryptos mehr als skeptisch gegenüber und hat Bitcoin und Co. sogar schon als wertlos bezeichnet. Natürlich gehen Anleger, die in Kryptowährungen investieren, große Risiken ein. Aber das ist ihr gutes Recht und im Endeffekt auch ihr Privatvergnügen. Ende 2021 stieg die Marktkapitalisierung der gesamten Kryptowährungen auf rund 2,5 Billionen US-Dollar und Bitcoin und Ethereum gehörten im selben Jahr zu den größten gehandelten Vermögenswerten. Das war allerdings vor dem großen Terra/Luna Crash und mittlerweile ist der Wert um rund ein Drittel geschrumpft.

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Trotzdem sieht die EZB in Kryptos eine Gefahr für den Finanzmarkt und blendet dabei völlig aus, dass private Anleger den größten Anteil an Coins und Token halten. Oder liegt es daran, dass institutionelle Anleger ein immer größeres Interesse an Kryptowährungen zeigen? Die EZB ist zumindest der Meinung, dass digitale Assets für Anleger nicht geeignet sind, weder zur Werterhaltung noch als Zahlungsmittel und das Interesse der institutionellen Anleger wird eher als Gefahr für den Finanzmarkt betrachtet.

Dass Kryptos aber durchaus eine Chance für den Finanzmarkt sein können, wird einfach komplett ignoriert. Gerade die Blockchain und die Smart Contracts könnten die Finanzwelt revolutionieren – und die Renditen der Kryptowährung den ein oder anderen EU-Schuldner stabilisieren. Für Banken könnten sich völlig neue Geschäftsfelder ergeben, beispielsweise die Verwaltung der Wallets ihrer Kunden beziehungsweise die Durchführung Transaktionen. Ebenso könnten sie eine Anbindung an Kryptobörsen anbieten und last but not least sogar hauseigene Kryptowährungen erschaffen – das gilt übrigens auch für die EZB. Anstatt alles zu Tode zu regulieren, sollte die EU, respektive die EZB vielleicht einmal über die großen Chancen nachdenken.

Reibungspunkt Energieverbrauch

Was die EU völlig zurecht immer wieder moniert, ist der hohe Energieverbrauch durch den Proof-of-Work Konsensmechanismus, der vor allem von der Mutter aller Kryptowährungen Bitcoin genutzt wird. Doch diesem will die EU jetzt auf den Pelz rücken und plant ein Energieeffizienz-Label.
Dabei können Kryptos durchaus auch nachhaltig, wie der neue IMPT Token beweist, der derzeit im PreSale erhältlich ist. Die Plattform möchte den Emmissionshandel auf die nächste Ebene heben und Privatpersonen und Unternehmen zusammenbringen, die etwas für ihren ökologischen Fußabdruck tun möchten.

   

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