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Ethereum und Cardano sind nachhaltige ‚grüne‘ Kryptowährungen laut European Green Deal

  • Nach dem Vorschlag, ein Verbot des Krypto-Minings abzulehnen, erwägt die EU Offenlegungs- und Abhilfemaßnahmen für die langfristige Nachhaltigkeit der Kryptobranche.
  • Die Mitgliedstaaten sind aufgefordert, geeignete Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs beim Krypto-Mining zu ergreifen.

Am 18. Oktober veröffentlichte die EU ein detailliertes Dokument, in dem sie ihre Aktionsschritte zur Umsetzung des europäischen Green Deals und des EU-Plans „RePower“ darlegt. Den europäischen Energieplanern zufolge zielen die beiden Programme darauf ab, den Energiesektor zu digitalisieren und Energiekosten zu sparen.

Die EU hat den RePower-Plan im Mai ins Leben gerufen, nachdem Russland einen nicht enden wollenden Krieg mit der Ukraine begonnen und die Energielieferungen an die europäischen Länder drastisch reduziert hat. Der Plan soll die Abhängigkeit Europas von russischen fossilen Brennstoffen verringern und die Schadstoffbelastung der Umwelt erheblich senken. Die Europäische Kommission erklärte, dass ein wesentlicher Teil des Plans darin bestehe, den Energieverbrauch des IKT-Sektors zu optimieren.

Green Deal: the light at the end of the crisis tunnel https://t.co/CAd5uorW9y
The faster we deploy the European Green Deal, the quicker we become crisis-proof. Brussels must resist the siren calls for inertia. pic.twitter.com/Z71niRzX8H

— Social Europe (@socialeurope) October 17, 2022

Weiter hieß es, Innovationen im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie seien ein Schwerpunktbereich und man habe sie in die Kategorie der Rechenzentren aufgenommen. Der Arbeitsbericht der Kommissionsdienststellen merkte an, dass auf die europäischen Länder fast 10 Prozent der weltweiten Krypto-Mining-Aktivitäten entfallen, wobei Irland und Deutschland die höchsten Mining-Aktivitäten aufweisen.

Schweden hat in letzter Zeit einen Anstieg der Krypto-Mining-Aktivitäten erlebt, nachdem China alle Krypto-Aktivitäten zwangsweise gestoppt hat. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Intensität des Minings in Schweden bald die von Deutschland und Irland erreichen wird. Es wird erwartet, dass die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde einen Vorschlag für die Regulierung des Kryptosektors auf globaler Ebene ausarbeiten wird.

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Umweltbewusstsein in der Kryptobranche soll wachsen

Der Bericht bezog sich auf eine frühere Empfehlung des Ausschusses des „European Blockchain Observatory and Forum“ (EUBOF). Der EUBOF-Ausschuss schlug mögliche Maßnahmen vor, die die negativen Auswirkungen von Krypto-Technologien auf das Klima verhindern könnten. Allerdings sind genaue Kenntnisse der Auswirkungen des Betriebs der Blockchain- und Krypto-Technologie auf die Umwelt gar nicht vorhanden. Die Erhebung der entsprechenden Daten ist in Arbeit und soll innerhalb der nächsten drei Jahre veröffentlicht werden.

Eine der Empfehlungen des aktuellen EUBOF-Berichts ist eine Politik, die die Attraktivität von Bitcoin verringert und den Bitcoinkurs senkt. Darüber hinaus fordert der Bericht, dass Krypto-Investoren ein besseres Verständnis des Energieverbrauchs von Kryptowährungen entwickeln müssen. Wie der EUBOF-Bericht schlägt auch der RePower-Arbeitsbericht vor, dass die EU eine – auch weltweit akzeptable – Blockchain-Verordnung einführt.

In einem Bericht der Europäischen Kommission an den Ausschuss der Regionen, das Europäische Parlament, den Europäischen Sozial- und Wirtschaftsausschuss und den Europäischen Rat heißt es, dass der Energieverbrauch beim Krypto-Mining um 100 Prozent gestiegen ist. Die Akteure im Krypto-Markt sollen im Rahmen der vorgeschlagenen Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (Markets in Crypto Assets, MiCA) ihre betrieblichen Umweltdaten offenlegen müssen.

Mining-Energieverbrauch im Winter

Im übrigen hat die Europäische Kommission den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, den Energieverbrauch der Krypto-Miner zu reduzieren. Die Kommission erklärte, dieser Schritt sei unerlässlich, da die Energielieferungen aus Russland weiter abnehmen und es im Winter zu einer angespannten Energiesituation kommen werde.

Die Kommission schlug außerdem vor, dass die Mitgliedsstaaten die Vergünstigungen für Krypto-Miner reduzieren, insbesondere Steuererleichterungen. Norwegen ist das erste europäische Land, das seine Absicht erklärt hat, die Vorschläge der Kommission umzusetzen. Die norwegischen Behörden erwägen die Abschaffung von Steuervergünstigungen für Kryptominer. Wenn Europas „Green Deal“ erfolgreich sein soll, müssen Ethereum und Cardano sich den Vorschriften anpassen und zu „grünen“ Netzwerken werden.

   

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