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Energieverbrauch von Bitcoin stieg im letzten Jahr um 41 Prozent

Es sind delikate Zahlen, die angesichts der Energiekrise vom Bitcoin Mining Council vorgelegt werden. Die wichtigste Interessensvertretung von Krypto-Mining-Firmen gibt in ihrem neuesten Bericht an, dass der Energieverbrauch von Bitcoin innerhalb des letzten Jahres um etwa 41 Prozent gestiegen ist – und zwar trotz Bemühungen der Branche, besser bei der Energieeffizienz zu werden und einen nachhaltigeren Energiemix zusammen zu bringen.

Konkret zeigen die Zahlen des BMC, dass das Bitcoin-Mining 266 TWh Strom verbraucht, was der Organisation zufolge etwa 0,16 Prozent des globalen Stromverbrauchs wäre. Außerdem würde BTC-Mining etwa 0,1 Prozent der globalen CO2-Emissionen verursachen. Das deckt sich mit den Einschätzungen der Universität Cambridge. Einer neuen Studie des Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) sorgt Bitcoin-Mining weltweit für 0,1 Prozent der Treibhausgase (Trending Topics berichtete). Die US-Regierung wiederum will errechnet haben, dass Krypto-Mining 0,4 % bis 0,8 % der gesamten Treibhausgasemissionen der USA verursache.

Das BMC ist die Interessenvertretung der Bitcoin-Miner – ihm gehören 51 Firmen an, die in dem Sektor tätig sind, darunter etwa Argo Blockchain, Bitfarms, Celsius Network, BlockFi, Compute North, Core Scientific, Galaxy Digital, Hive Blockchain, Hut8, Riot Blockchain. Kopf des BMC ist der Bitcoin-Maximalist Michael Saylor, der vor einiger Zeit seinen Posten als CEO von MicroStrategy zurückgelegt hat und dem Steuerbetrug angelastet wird.

Bitcoin-Mining verursacht 0,1 Prozent der weltweiten Treibhausgase

Strittige Herkunft des Stroms

Was aber stark auseinandergeht, sind die Einschätzungen dazu, wie viel des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Dem BMC zufolge soll der Anteil bei 60 Prozent liegen, während die Studie aus Cambridge lediglich von 37,6 Prozent spricht. Die Größenordnung, in der sich Bitcoin beim Energieverbrauch bewegt, liegt in etwa dort, wo auch Computer-Spiele liegen.

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Sowohl die US-Regierung als auch die EU haben mittlerweile Bitcoin-Mining scharf im Visier. Beide Machtblöcke wollen, dass Unternehmen in dem Bereich ihren Stromverbrauch und die Quellen transparent machen und außerdem, dass die Miner auf erneuerbare Stromquellen setzen. In der EU könnte es sogar Öko-Label für Kryptowährungen geben – auf Basis des Stromverbrauchs.

Bitcoin-Mining erzeugt ähnlich hohe Klimaschäden wie Rohöl

   

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