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Der Boss von Binance verklagt Bloomberg

Kein Unternehmen, das mit Kryptowährungen handelt, möchte sein Geschäftsmodell als Schneeballsystem bezeichnet wissen. Kein Wunder also, dass der Binance-CEO rotsieht und das Partner-Unternehmen von Bloomberg in Hongkong verklagt.

Ziel der Klage ist der Verlag Modern Media. Ein Artikel, der ins Chinesische übersetzt wurde, hatte offenbar behauptet, dass Binance CEO Changpeng Zhao ein Schneeballsystem betreiben würde. Basis dieses Artikels war ein Beitrag von Bloomberg Businessweek über Zhao. Bloomberg titelte im Juni: „Can Crypto’s Richest Man Stand the Cold?“

Eigenwillige Übersetzung

Doch in Hongkong erhielt der Artikel eine andere Schlagzeile: „Zhao Changpeng’s Ponzi Scheme“. Diese soll laut der Klage „Hass, Verachtung und Spott“ für den Krypto-Milliardär hervorrufen. Der Krypto-Milliardär fordert nun einen Widerruf und die Entfernung der Ausgabe aus den Kiosken.

Dazu beantragte er eine einstweilige Verfügung. Damit nicht genug, geht der Krypto-Milliardär nun auch in den USA gegen Bloomberg vor. Die Kryptobörse Binance wehrt sich gegen eine Darstellung, die nahelegt, dass das Unternehmen gegen Gesetze verstoße.

Keine Toleranz bei Diffamierung

Diese aggressive Strategie ist nicht neu. Binance hat schon in der Vergangenheit sehr darauf geachtet, dass keine diffamierenden Äußerungen über die Kryptobörse verbreitet werden. Schon im Jahr 2020 verklagte man das Wirtschaftsmagazin Forbes, ließ die Klage jedoch wieder fallen.

Im Falle von Modern Media hat Binance bereits einen Etappenerfolg für sich verbucht. Die beklagte Schlagzeile wurde entfernt, die physische Ausgabe aus dem Verkauf genommen. Doch online ist die Printausgabe offenbar immer noch im Verkauf, daher folgte nun die Klage.

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