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Das Unternehmen hinter Terra und Luna reicht Klage gegen die SEC ein

Das Unternehmen hinter den führenden Krypto-Projekten Terra und Luna, Terraform Labs, und sein Mitbegründer Do Kwon haben eine Klage gegen die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht. Dieser Schritt kommt zu einer Zeit, in der die SEC ihrerseits mehrere Krypto-Unternehmen wegen der Ausgabe von nicht registrierten Wertpapieren verklagt hat.

Warum verklagt das Unternehmen hinter Terra die SEC?

Terraform ist dafür bekannt, das dezentralisierte Protokoll Terra und die Kryptowährung Luna entwickelt zu haben. Am 20. September auf der Messari Mainnet Krypto-Konferenz in New York wurden dem Mitbegründer Do Kwan zwei Vorladungen für das Unternehmen zugestellt.

In seiner Klage will das Unternehmen die von der SEC ausgestellten Vorladungen anfechten.

Hier sind einige der Punkte, die Terraform in der Klage vorbringt.

  • Die beiden Vorladungen wurden unzulässigerweise zugestellt.
  • Die Behörde hat die Untersuchung von Terra Mirror Protocol nicht vertraulich behandelt. Dieses dezentralisierte Finanzprotokoll ermöglicht es Nutzern, mit „Mirrored Assets“ von realen Vermögenswerten wie Tesla- oder Netflix-Aktien zu handeln.
  • Die Behörde hat gegen ihre eigenen Regeln verstoßen, indem sie die Vorladung in einer überfüllten öffentlichen Konferenz zustellte. Das soll einschüchternd und peinlich gewesen sein.
  • Do Kwon hatte zuvor eine fünfstündige Webex-Konferenz mit den SEC-Beamten abgehalten. Darin versuchte er zu erklären, wie das Mirror Protocol von Terra funktioniert.

Während sich die SEC und andere Aufsichtsbehörden auf Stablecoins konzentriert haben, ist ihr Problem mit Terra das im Dezember 2020 eingeführte Mirror Protocol.

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Was genau ist das Problem bei Terra?

Das Unternehmen gilt als ein führendes dezentrales Finanzprojekt (DeFi). Es steht auch hinter dem algorithmischen Stablecoin Terra. Anstatt Vermögenswerte und Bargeld als Sicherheiten zu hinterlegen, wird der Stablecoin von Terra (UST) durch den firmeneigenen digitale Coin Luna abgesichert.

In letzter Zeit ist viel Geld in UST geflossen, was sich wiederum auf den Preis von Luna ausgewirkt hat. Mit einem Anstieg von über 6.200 % im Laufe des Jahres ist Luna nun die zwölftgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung.

Nach der Einführung von Mirror Protokoll teilte das Unternehmen mit, dass es eine neue Möglichkeit für Kleinanleger sei, Zugang zu den US-Aktienmärkten zu erhalten. Darüber hinaus könnten Nutzer die „Mirrored Assets“ (mAssets) münzen, die im Idealfall das Preisverhalten von realen Vermögenswerten widerspiegeln, die für sie möglicherweise nicht zugänglich sind.

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Wie es weitergehen wird

Die SEC ist weiter dabei, gegen verschiedenen Produkte und Dienstleistungen der Krypto-Branche vorzugehen. Terraform hat nun mit einem Gegenschlagen geantwortet, indem es die Behörde verklagt hat. Dabei besteht das Unternehmen darauf, dass es die notwendigen Informationen über das Mirror-Protokoll zur Verfügung gestellt hat. Die Geschichte wird zeigen, wie sich dieser Rechtsstreit entwickelt.

   

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