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BlockFi: Krypto-Lender will Millionen-Kredite verkaufen

Mit dem Verkauf von Krediten in Höhe von 160 Millionen US-Dollar plant der bankrotte Krypto-Lender BlockFi, Kapital im Insolvenzverfahren zu realisieren.

  • Der insolvente Krypto-Lender BlockFi plant, Kredite in Höhe von 160 Millionen US-Dollar zu verkaufen, die durch rund 68.000 Bitcoin-Mining-Maschinen besichert sind. Das berichtet Bloomberg und beruft sich auf “zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen”.
  • Das in New Jersey ansässige Unternehmen habe bereits im vergangenen Jahr mit dem Bieterverfahren für das Darlehen begonnen, heißt es.
  • Einige der Kredite seien bereits ausgefallen und scheinen nach den zuletzt stark gefallenen Preisen für Bitcoin-Mining-Ausrüstung unterbesichert zu sein, so die Insider.
  • Der letzte Tag, an dem Bieter Angebote für die Kredite abgeben können, sei der heutige, 24. Januar, heißt es weiter.
  • Nach der FTX-Pleite strauchelte BlockFi und musste letztlich Konkurs anmelden.
  • Derzeit befindet sich das Unternehmen im Insolvenzverfahren nach Kapitel 11 und wolle das “Geschäft stabilisieren”, heißt es.
  • Im Zuge der Restrukturierungstransaktion versuche man, “den Wert für alle Kunden und andere Interessengruppen zu maximieren”. Der Verkauf der Kreditlasten soll daher wohl ein erster Schritt in diese Richtung sein.
  • Das Unternehmen verfüge eigenen Aussagen zufolge über Barmittel in Höhe von 256,9 Millionen US-Dollar. Die Summe der Schuldenlast gegenüber den Gläubigern ist derweil noch unbekannt.
  • Die Mining-Industrie hat derzeit mit den hohen Energiekosten zu kämpfen. Mit zuletzt stark gestiegenen Bitcoin-Kurs scheint allerdings Besserung in Sicht.

   

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