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Bitcoin vs. Inflation: Der Bitcoin als bester Inflationsschutz, und warum gilt er als solcher?

Immer wieder wurde die Kryptowährung Bitcoin als „digitales Gold“ bezeichnet. Jedoch hat die steigende Inflation in den westlichen Ländern nicht unbedingt zum Wertanstieg geführt – der Preis der Kryptowährung hat enorm nachgegeben. Zeitweise rutschte der Preis des Bitcoins sogar unter die psychologisch wichtige 20.000 US Dollar-Grenze.

Dennoch gibt es Experten, die dazu raten, in den Bitcoin zu investieren. Aber wie empfehlenswert ist es tatsächlich, den Bitcoin als Schutz vor der Inflation zu sehen?

Begriffserklärungen: Bitcoin, Inflation und Deflation

Der Bitcoin ist nicht nur die bekannteste und preislich gesehen wertvollste Kryptowährung bzw. auch die Nummer 1 laut Marktkapitalisierung, sondern auch die wichtigste digitale Währung am Markt. Steigt der Preis des Bitcoin, dann hat das positive Auswirkungen für den gesamten Kryptomarkt. Wenn der Preis fällt, dann kann das zu einer Kettenreaktion führen, die den gesamten Markt in eine Negativspirale ziehen kann.

Wer schon eToro Erfahrungen gesammelt hat, der weiß, dass es immer wieder steil nach oben wie nach unten gehen kann. Das ist auch der Grund, wieso es ratsam ist, nur Geld zu investieren, das frei zur Verfügung steht bzw. in der Theorie auch weniger werden darf. Wobei die letzten Jahre gezeigt haben: Nach jeder Korrektur folgte ein Höhenflug und nach jedem Höhenflug gab es Korrekturen – ganz „normale Entwicklungen“.

Steigt die Inflation, so kommt es zu einer Preissteigerung – das heißt, es kommt zu einem Wertverlust des Geldes. Die Deflation ist das genaue Gegenteil: In diesem Fall wird das Geld wertvoller und man erhält mehr Dienstleistungen sowie Güter für sein Geld.

Gold oder Bitcoin? Darum ist auch Gold ein Inflationsschutz

Gold, bisher ein klassischer Inflationsschutz, ist ein Edelmetall. Seit Jahrzehnten investieren Anleger in Gold bzw. finden sich auch in Fonds Goldanteile. Das deshalb, weil Gold a) eben begrenzt ist und b) seit Jahrzehnten relativ stabil wirkt, wenn es um die Wertentwicklung geht. Es gibt viele institutionelle Anleger sowie auch private Anleger, die daher Goldbestände als Sicherheit haben.

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Schon seit geraumer Zeit wird auch der Bitcoin als Schutz gegen die Inflation bezeichnet. Das auch aufgrund der Eigenschaften des Bitcoin – so gibt es eine Limitierung von 21 Millionen Coins. Das heißt, diese Struktur sorgt dafür, dass es keine unendlich vielen Münzen gibt, die man im Zuge des Mining Prozesses „schürfen“ kann. Eine Gemeinsamkeit mit Gold, da auch Gold nicht unendlich ist, sondern selten.

In den letzten Monaten ist das genaue Gegenteil ist eingetreten

Dass ein Asset wie der Bitcoin steigen müsste, wenn klassische Märkte schwächer werden und die Inflation steigt, ist also keine Überraschung. Daher war es umso überraschender, als der Bitcoin nachgab, zum Teil sogar unter 20.000 US Dollar fiel. Im November 2021 lag der Preis noch bei über 69.000 US Dollar.

In den letzten Jahren konnte beobachtet werden, dass viele Kryptowährungen mit der Entwicklung klassischer Finanzmärkte korrelieren. So auch der Bitcoin. Das heißt, geht es mit den Aktienkursen nach unten, dann reagiert auch der Kryptomarkt. Auch Zinsentscheidungen haben Auswirkungen auf Bitcoin und Co. Werden Zinsen durch Zentralbanken erhöht, dann scheint das eine Belastung für den Kryptomarkt zu sein.

Wieso es zu diesen Phänomenen gekommen ist? Viele institutionelle Anleger sind erst vor zwei bis drei Jahren eingestiegen. Und viele Anleger sind noch immer nervös bzw. reagieren mit Panikverkäufen. Auch gelten Bitcoin und Co. als riskante Investments – in vielen Fällen investiert man nur kurzfristig und versucht so viele Gewinnmitnahmen wie möglich einzufahren.

Die langfristigen Prognosen sind vielversprechend

Obwohl es durchaus ratsam wäre, langfristig zu investieren. Denn befasst man sich mit den Prognosen, so stellt sich nicht die Frage, ob der Bitcoin einmal die 100.000 US Dollar-Grenze überspringen kann, sondern nur, wann der Zeitpunkt sein wird.

Das heißt, wer frei zur Verfügung stehendes Geld sowie die Nerven hat, die eine oder andere Korrektur auszusitzen, kann durchaus Überlegungen anstellen, in den Bitcoin zu investieren. Wichtig ist, aber nicht auf die Diversifikation zu vergessen. Das heißt, es ist auch wichtig, sein Geld in andere Assets zu pumpen – beispielsweise in Aktiengesellschaften oder Fonds sowie in ETFs.

   

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