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Bitcoin Prognose: Wie weit reicht das Abwärtspotential beim Bitcoin Kurs?

Die letzte Woche hatte es in sich. Doch während ein Bitcoin Kurs unterhalb der 30.000$ den ein oder anderen nervös macht, spielt es unserer Bitcoin Prognose in die Hände.

Die letzte Woche hat uns nämlich eine wichtige Erkenntnis geschenkt. Wir können nun unser sekundäres Szenario in unserer Bitcoin Prognose von unserer Liste an Möglichkeiten streichen. Der jüngste Einsturz beim Bitcoin Kurs hat die Idee eines möglichen Running Triangles widerlegt. Hier handelt es sich also NICHT um ein Running Triangle.

Diese Erkenntnis alleine ist schon etwas wert. Sie lässt das Primärszenario meiner Bitcoin Kurs Prognose erneut in einem noch stärkerem Glanz erscheinen. Doch bevor wir uns diesem Szenario detaillierter widmen, schauen wir uns kurz an, was der jüngste Einsturz zu bedeuten hat und warum er ausgerechnet dort gestoppt ist.

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War das der Tiefpunkt beim Bitcoin Kurs?

Ich hatte schon ein-zwei Mal darüber gesprochen, dass sich die gesamte Range, in welcher der Bitcoin Kurs seit gut einem Jahr handelt, zurückblickend als riesige Re-Akkumulationsphase erweisen könnte. Eine, in der während einer Welle 4 das BTC-Angebot in Erwartung an die Welle 5 neu umverteilt wird. Der Preissturz der letzten Woche und die kürzliche Gegenbewegung passen sehr gut in diese Vorstellung und könnten womöglich sogar das Spring-Ereignis in dieser großen Re-Akkumulationsphase darstellen.

Was dafür spricht, ist der lange Kerzendocht, der für ein aggressives Käuferverhalten spricht. Gepaart wird das Ganze mit einem klaren und eindeutigen Anstieg im Volumen. Beide Merkmale sind sehr typisch für ein Spring-Ereignis.

Hinzukommt, dass das Ende dieses Abverkaufs alles andere als zufällig war. Es hat dazu geführt, dass der Bitcoin Kurs exakt die untere Trendlinie der parallelen Handelsspanne berührt hat, die sich aus den Hochs von Welle 1 und Welle 3 sowie dem Tief der Welle 2 ergibt. Im Optimalfall verhält es sich so, dass das Tief der Welle 4 ebenfalls auf dieser Trendlinie liegt und Welle 5 am oberen Ende dieser Handelsspanne enden wird.

Es gibt allerdings auch ein paar Argumente, die gegen dieses Szenario sprechen oder zumindest dagegen, die aktuelle Kursaktion als potentielles Spring-Ereignis zu markieren.

Zum einen existiert noch das Fortsetzungs-Gap aus Ende 2020. Der Bitcoin Kurs ist zwar zuletzt in dieses hineingefallen, aber er hat es noch nicht geschlossen. Dies wäre erst der Fall, wenn der Bitcoin Kurs unter die 24.500$ fällt.

Hinzukommt, dass es nach meiner Wellenzählung zwar nicht unmöglich aber unwahrscheinlich ist, dass der Bitcoin Kurs bereits seinen Tiefpunkt erreicht hat. Auch hier wäre also von einem weiteren Tief die Rede.

Eine Vorstellung, die nicht zu dem potentiellen Spring-Ereignis passt. In einem solchen stellen die Marktakteure ein letzten Mal auf der Suche nach Liquidität eine Bärenfalle auf, aus welcher der Preis herausschnellt und erst einmal auf und davon ist.

Nichtsdestotrotz ist es eine Möglichkeit, die wir an dieser Stelle im Hinterkopf behalten wollen. Doch nun widmen wir uns erst einmal der Wellenzählung für das Primärszenario in meiner Bitcoin Prognose.

Bitcoin Prognose laut dem Expanded Flat Szenario

Seit Ende letzten Jahres habe ich bereits das Expanded Flat zu dem primären Szenario in meiner Bitcoin Prognose ausgerufen. Immer mehr verhärtet sich der Verdacht, dass es genau darauf hinauslaufen wird. Kommen wir also zu meiner Wellenzählung.

Wie die folgende Abbildung zeigt, gehe ich davon aus, dass der letzte rapide Einsturz eine Welle 3 in der dritten Welle der fünften Welle der Welle C des Flats war. Was also folgen dürfte, wäre der Abschluss der Welle 3 durch die letzte Welle, die erneut das Tief bei rund 26.700$ antestet. Gut vorstellbar, dass dabei bereits das Gap, von dem ich oben noch geredet habe, schließt.

Die dritte Welle einer Welle 3 weist oftmals das Maximum an Momentum auf. Dazu passt die Kurslücke, die sich bei dieser Bewegung auf dem Futures-Markt gebildet hat. Eine solche Kurslücke wird Fortsetzungs-Gap genannt.

Genauso wie weiter oben im übergeordneten Trend, entstehen solche Fortsetzungs-Gaps in Phasen, in denen das Momentum typischerweise am stärksten ist. Entsprechend sind solche oftmals in einer Welle 3 einer Welle 3 zu lokalisieren.

Brechen wir die vorliegende Wellenzählung weiter runter, handelt es sich, genauer genommen, um eine Welle iii, einer Welle (iii) in der Welle 5 der Welle C. Diese Lücke ist also ein weiteres Indiz dafür, dass meine Wellenzählung stimmig zu sein scheint.

Alternativ lässt sich hier auch argumentieren, dass die Welle (iii) bereits abgeschlossen ist und es damit erst in Welle (v) zu der nächsten Abwärtsbewegung kommen wird. Diese muss nicht zwingend ein neues Tief ausbilden. Dennoch halte ich es für alles andere als unwahrscheinlich. Warum, erkläre ich gleich noch.

Des Weiteren bleibt natürlich offen, ob die Kurslücke bereits im Zuge einer Welle (iv) geschlossen wird oder nicht. Der statistische Durchschnittswert zur Schließung eines Fortsetzungs-Gaps beträgt in einem Abwärtstrend 43 Tage. Auch wenn in einem Aufwärtstrend der Durchschnittswert von 70 Tagen doppelt so hoch liegt, beweist das weiter oben diskutierte zwei Jahre alte Gap, dass es sich hier nur um Durchschnittswerte handelt. Es kann also zu großen Abweichungen kommen. Lediglich 10% der Fortsetzungs-Gaps schließen sich allerdings in der 1. Woche nach Entstehung, was eine kurzfristige Aufwärtsrallye unwahrscheinlich macht.

Warum meine Bitcoin Prognose ein tieferes Tief vorsieht

Kommen wir zum Abschluss dazu, warum ich in meiner Bitcoin Prognose ein tieferes Tief auf keinen Fall ausschließen möchte. Hierzu behelfen wir uns einigen grundlegenden Hilfsmitteln der technischen Chartanalyse.

Ich hatte in meiner Bitcoin Prognose des Öfteren bereits darüber gesprochen, dass es wahrscheinlich nötig sein wir, dass der RSI Indikator auf Wochenbasis zumindest den überverkauften Bereich antestet, nachdem er so stark in den überkauften Bereich eingedrungen ist. Dies ist nicht ausnahmslos der Fall, aber wie die folgende Abbildung zeigt, besteht eine starke Tendenz dazu.

Hinzukommt, dass es sich mit den beiden letzten Tiefs deckt, die der Bitcoin Kurs ausgebildet hat. Die Rede ist von den Tiefs Ende 2018 und im März 2020.

In beiden Fällen ist der Bitcoin Kurs unter die 250 Wochen-EMA gefallen, die bislang als eine Art Boden für den Bitcoin Kurs zu fungieren scheint. In beiden Fällen hat der Bitcoin Kurs diese kurzzeitig unterschritten. Gut möglich, dass wir dies auch in diesem Jahr noch erleben könnten. Laut der Elliott Wellen Theorie besteht dafür auch noch eine Menge Platz, bevor das Invalidierungslevel erreicht wird.

Fazit der Bitcoin Kurs Prognose

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass der Bitcoin Kurs seinem Boden sehr nah zu sein scheint. Es lässt sich sogar argumentieren, dass der Bitcoin Kurs bereits seinen Tiefpunkt ausgebildet hat.

Dafür spricht zum einen die Theorie, dass die gesamte Welle 4 eine riesige Re-Akkumulations- und damit Umverteilungsphase war, in der wir aktuell das Spring-Ereignis erlebt haben. Der zuletzt beobachtete Abverkauf lässt zudem ein aggressive Kaufaktion unter hohem Volumen erkennen. Zwei für ein Spring-Ereignis typische Begleiterscheinungen.

Diese Theorie deckt sich mit der Tatsache, dass dieses potentielle Spring-Ereignis exakt die untere Trendlinie des Trendkanals erreicht hat, welcher bezeichnend für diese Impulswelle im übergeordneten Trend sein könnte. Ich finde, dass dieses Zusammenspiel aus verschiedenen Indikatoren bestechend einleuchtend erscheint und ein überzeugendes Gesamtbild ergibt.

Natürlich gibt es noch eine Kehrseite der Medaille und auf der ist durchaus noch weiteres Abwärtspotential vorstellbar.

Eine Möglichkeit ist durchaus, das die Welle (iii) in der Welle C des Expanded Flats bereits abgeschlossen ist. Die Welle (v) könnte sich verkürzt ausbilden und dadurch kein neues Tief erreichen. Entsprechend widerspricht das Expanded Flat Szenario keineswegs der obigen Theorie.

Es gibt allerdings Indikatoren, die in der Vergangenheit ein zuverlässiger Hinweis auf den Boden waren. Diese Indikatoren sind bislang ausgeblieben, was die Theorie keineswegs widerlegt, aber eine zusätzliche Konfluenz aus vergangenen Jahren vermissen lässt. Gemeint ist damit unter anderem die 250-Wochen-EMA. In der Vergangenheit markierte ihr Preisniveau den ungefähren Boden für den Bitcoin Kurs. Der RSI Indikator hat auf Wochenbasis zudem noch nicht den überverkauften Bereich angetestet, was allerdings eine typische Abfolge der Ereignisse wäre.

Last but not least gibt es noch die Kurslücke aus Ende 2020, deren Preisspanne zwar berührt, aber nicht vollständig ausgefüllt wurde. Ein weiterer Test des letzten Tiefs würde allerdings nicht in das typische Bild eines Spring-Ereignisses passen. Zudem könnte das zu einem Bruch mit dem Trendkanal führen.

Schlussfolgernd dürfen wir hier also noch nicht voreilig zu Schlussfolgerungen springen, nur weil sich daraus ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

   

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