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Bitcoin-Kurs zurück auf 16.000 US-Dollar, Vertrauensverlust auf Rekordhoch

Bitcoin (BTC) konnte sich am heutigen 22. November nach der Handelseröffnung an der Wall Street wieder leicht nach oben aufschwingen, nachdem zuvor ein neues zweijähriges Tief verkraftet werden musste.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Leitplanke für Thanksgiving bei 12.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, ist der Bitcoin-Kurs zurück über 16.000 US-Dollar geklettert, nachdem ein zwischenzeitliches Tagestief von 15.480 US-Dollar auf dem Tableau stand.

Der Aufwind hat die marktführende Kryptowährung bis auf ein vorübergehendes Tageshoch von 16.189 US-Dollar getragen, was den Zugewinn in Relation zum Tagestief auf immerhin 3,7 % beziffert.

Die Aufmerksamkeit der Beobachter richtet sich derweil überwiegend auf die Digital Currency Group, denn deren Investmentfirma Grayscale steht aktuell im Fokus. Hintergrund sind etwaige finanzielle Verbindungen zur insolventen FTX.

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Die Analysten von Material Indicators vermuten, dass bei 12.000 US-Dollar eine Art „Leitplanke“ besteht, die den Kurs vor einem schlimmeren Crash über Thanksgiving bewahren könnte.

US-Dollar in BTC an Nachfrage zwischen dem momentanen Kurs und 12.000 US-Dollar“, wie auch CryptoQuant-Analyst Maartunn bestätigt.

Dem fügt er an:

„Das 70 Mio. US-Dollar starke Kaufinteresse könnte die Leitplanke für das Wochenende sein, wobei diese womöglich im Zusammenhang mit den Spekulationen um Grayscale stehen könnte. Solche fetten Buy-Walls sollte man immer im Blick haben.“

Bitcoin-Orderbuch Heatmap (Binance). Quelle: Maartunn/Twitter

Maartunn verweist in diesem Kontext auf die Heatmap zu den Orderbuchdaten von Binance, auf der die verschiedenen Buy-Walls und Sell-Walls zu erkennen sind (siehe oben).

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sehen viele Experten das Kursziel für die Unterseite eher bei 14.000 US-Dollar.

Vertrauen der Anleger ist weg

Weitere Sorge bereiten nun jedoch die Long-Term Holders (LTH), also die langfristigen Anleger, von Bitcoin.

Wie der Analysedienst Glassnode im aktuellen Newsletter The Week On-Chain warnt, werden die „nicht trivialen Ausgaben“ der älteren Anleger schlagartig mehr.

„Ihr Anteil ist nach dem FTX-Skandal um 84.560 BTC zurückgegangen, was einen der signifikantesten Rückgänge im laufenden Jahr bedeutet“, so die Experte. Dem fügen sie an, dass die Rückgang „noch immer läuft“.

Gleichsam zeigt sich, dass die Bitcoin-Großinvestoren, die sogenannten Wale, mehr verkaufen als kaufen, obwohl andere Daten zuvor angedeutet hatten, dass die „großen Jungs“ die aktuelle Talfahrt als Kaufgelegenheit wahrnehmen.

„Die Wale sind zurzeit im Verkaufsmodus, indem sie zwischen 5.000 bis 7.000 BTC auf Kryptobörsen verschieben“, so Glassnode. Abschließend stellen die Analysten fest:

„Die Flucht von den Kryptobörsen ist bei allen Gruppen auf einem aktuellen Rekordhoch. Die Auswirkungen des FTX-Skandals machen sich weiterhin bemerktbar und es bleibt abzuwarten, wie stark das Vertrauen der Anleger tatsächlich erschüttert wurde.“

Langfristige Bitcoin-Anleger verkaufen (Screenshot). Quelle: Glassnode

   

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