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Bitcoin-Kurs rutscht zurück in Richtung 19.000 US-Dollar ab

Bitcoin (BTC) hat sich am heutigen Freitagabend bei 19.200 US-Dollar abgekühlt, nachdem der Aktienmarkt die bestehende „Bärenfalle“ nicht länger aufrechterhalten konnte.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Risikobehaftete Finanzprodukte unter Druck

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, war der Bitcoin-Kurs zwischenzeitlich auf ein einwöchiges Hoch geklettert, ehe es zum Tagesende wieder nach unten ging.

Dabei hatte die marktführende Kryptowährung zunächst durch neue amerikanische Wirtschaftsdaten einen satten Schub bekommen, der mehrere Millionen an Liquidationen zur Folge hatte.

Im Zuge dessen konnte BTC innerhalb kürzester Zeit um 2.000 US-Dollar nach oben springen, doch nachdem der Aktienmarkt am Abend nachgelassen hat, ging es auch für den Kryptomarkt wieder abwärts.

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Während für den S&P 500 zum Tagesende ein Minus von 1,9 % auf dem Tableau steht, muss der Nasdaq Composite Index sogar Verluste von 5,4 % hinnehmen.

Alasdair Macleod, der Marktforschungsleiter bei Goldmoney, verweist in diesem Zusammenhang auf die rasanten Zugewinne für langfristige US-Staatsanleihen, die wiederum Druck auf die risikobehafteten Finanzprodukte ausgeübt haben könnten.

„Die US-Staatsanleihen klettern weiter“, wie der Finanzexperte dahingehend feststellt. Dem fügt er an:

„Solange dies der Fall ist, könnt ihr euch von den risikobehafteten Finanzprodukten verabschieden.“

Der US-Dollar-Index, der seinerseits als Gegenindikator für die risikobehafteten Investitionsprodukte gilt, konnte heute ebenfalls weiter zulegen und sich über 113,4 Punkte hieven, ehe der Index in die Seitwärtsbewegung übergegangen ist.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Angesichts des hohen Verbraucherpreisindex (VPI) tendieren die Beobachter zur Annahme, dass die amerikanische Zentralbank eine weitere Leitzinserhöhung um 75 Basispunkte im November vollziehen wird.

Laut dem FedWatch Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte inzwischen nur noch bei 2,1 %.

Wahrscheinlichkeit der Leitzinserhöhungen. Quelle: CME Group

Des Weiteren weist Macleod darauf hin, dass die wiederkehrende Stärke des Dollars auch massiven Druck auf andere Landeswährungen ausübt, darunter zum Beispiel der japanische Yen und chinesische Yuan. So liegt der Yen gegenüber dem US-Dollar aktuell sogar auf dem niedrigsten Stand seit 34 Jahren.

Drohen weitere Verluste für BTC?

Die Krypto-Analysten befürchten, dass auf kurze Sicht auch für BTC zunächst neue Verluste drohen.

Dabei bestärkt Il Capo of Crypto stellvertretend seine bestehende Theorie, dass es erst wieder bis auf 21.000 US-Dollar nach oben geht, ehe eine stärkere Talfahrt folgt.

Der Trader Jibon sieht den aktuellen Höhenflug derweil spätestens bei 20.000 US-Dollar am Ende, jedoch geht der Analyst auch maximal von einem Abschwung auf 18.000 US-Dollar in den kommenden Tagen aus.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Trader_J/ Twitter

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe benennt den momentanen Kursstand wiederum als rote Linie.

„Bitcoin hat wieder etwas mehr verloren und muss jetzt den Bereich um 19.400 US-Dollar verteidigen“, wie van de Poppe mahnt. Dem fügt er abschließend an:

„Womöglich eine gute Position für Long-Positionen. Wenn wir den Support halten können, ist ein weiterer Aufschwung bis auf 20.800 oder sogar 22.400 US-Dollar denkbar.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Michaël van de Poppe/ Twitter

   

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