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Bitcoin ETFs auf Vormarsch – Next Stop: Indien

Die Anzahl der Bitcoin ETFs sind gegen Ende des letzten Jahres gestiegen. Dies lag vor allem an der Erlaubnis der SEC für Bitcoin Future ETFs. Springt nun auch das als krypto-feindlich bekannte Indien mit auf diesen Zug auf?

In Kürze

  • Bitcoin ETFs in den USA
  • Indien ist krypto-feindlich
  • Indischer Bitcoin ETF?

Bitcoin ETFs in den USA

Die SEC war lange Zeit dafür bekannt, gegen Kryptowährungen zu arbeiten und Krypto Fonds zu untersagen. Noch immer befindet sich die SEC im „Krieg“ mit Ripple, der Organisation hinter XRP. Im April diesen Jahres soll in dem Gerichtsverfahren endgültig der Hammer fallen.

Ein weiterer von der SEC ausgefochtener Kampf gegen Kryptwährungen endete bereits im Oktober letzten Jahres. Nachdem immer mehr Anträge auf dem Tisch der SEC landeten, einen Bitcoin ETF veröffentlichen zu dürfen, stieg der Druck der Behörde. Nachdem auch einige Politiker das Feuer zusätzlich anfachten, entschied sich die SEC dazu, Bitcoin ETFs zu erlauben.

Doch bei dieser Aussage ist Vorsicht geboten! Ein Bitcoin ETF ist nicht gleich ein Bitcoin ETF. Hierbei muss zwischen Spot ETFs und Future ETFs unterschieden werden. Bitcoin Spot ETFs sind immer mit physischen Bitcoin gedeckt. Bitcoin Future ETFs sind das nicht. Der Preis bestimmt sich aus Bitcoin Futures, also Wetten die auf den Bitcoin abgeschlossen werden. Somit kann der Kurs von Bitcoin Futures von dem des „echten“ Bitcoins abweichen. Zudem sind die Bitcoin Futures nicht mit Bitcoin hinterlegt.

Indien ist krypto-feindlich

Die Geschichte von Indien und Krypto ist kompliziert. Immer wieder wurden Anträge gestellt, Bitcoin und weitere Krypowährungen aus dem Land zu verbannen – nicht immer mit vollem Erfolg. Dennoch mussten die krypto-affinen Bewohner Indiens bereits einige Schmachen hinnehmen.

Anfang Dezember letzten Jahres wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Nutzung von Kryptowährungen sehr stark einschränkt. Der Erlass sieht vor, dass Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel genutzt werden dürfen.

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Konkret bedeutet dass, dass die Bewohner Indiens grundsätzlich Kryptowährungen haben dürfen, jedoch lediglich als Anlagemittel und nicht zum Bezahlen. Eine weitere Einschränkung kommt noch mit dazu. Die Krpytowährungen, die in den Händen der Bevölkerung Indiens liegen, dürfen nicht auf eigenen Wallets oder internationalen Börsen liegen. Die Verwahrung muss auf einer indischen Kryptobörse stattfinden. Bei Missachtung dieser Vorschriften drohen Strafen bis zu 1 ½ Jahre Gefängnis und/oder Geldstrafen zwischen 5-20 Mio. Rupien (60-24.000 Euro).

Kaum zwei Wochen später wird schon wieder der nächste Gesetzesentwurf vorgelegt, der eine weitere Einschränkung von Kryptowährungen fordert. Transaktionen sollen komplett verboten werden – somit fürchten viele indische Anleger um Ihre Einlagen. Jedoch ist eine Art der Kryptowährung hierbei ausgenommen – CBDCs.

   

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