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Bitcoin (BTC) unter 19.000 US-Dollar – Juni wird schwächster Monat seit 2011

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 30. Juni weiter abgerutscht, nachdem die Handelseröffnung an der Wall Street für den amerikanischen Aktienmarkt auch eher mau begonnen hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Zum Leidwesen von Bitcoin: US-Dollar wieder im Aufwind

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs am Donnerstag zwischenzeitlich sogar unter 19.000 US-Dollar gefallen und fährt damit den niedrigsten Stand in den letzten zehn Tagen ein.

Die Bullen konnten also weder 20.000 US-Dollar noch 19.000 US-Dollar verteidigen, was maßgeblich durch die Schwäche des amerikanischen Aktienmarktes bedingt wurde, denn der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index haben zu Handelsbeginn 1,8 % bzw. 2,6 % eingebüßt.

Der US-Dollar – der eine umgekehrte Korrelation zu BTC aufweist – konnte derweil wieder zulegen und in Richtung des zwanzigjährigen Hochs klettern, das in diesem Quartal bereits erreicht wurde.

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Der US-Dollar-Index (DXY) steht dementsprechend bei 105,1 Punkten und damit nur noch 0,2 Punkte vom höchsten Stand seit 2002 entfernt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Der US-Dollar (DXY) ist kurz davor, das Hoch vom Dezember 2002 zurückzuerobern, womit der kurzfristige Abwärtstrend überzeugend gekippt wird, was für die risikobehafteten Finanzmärkte wiederum schlecht ist“, wie die Analyst Faisal Khan die Lage auf Twitter zusammenfasst.

Die Inflationsdaten lassen derweil darauf hoffen, dass der Markt zumindest schon das Schlimmste überstanden hat.

Peak #inflation? The inflation rate most closely watched by Fed showed that price pressures were a bit tamer: May PCE was a bit soft, w/headline +6.3% YoY (flat vs April, below +6.4% expected) & core +4.7% (from +4.9% in Apr & below +4.8% forecast). Bonds rally w/US 10y down 7bps pic.twitter.com/FFgb6du6dS

— Holger Zschaepitz (@Schuldensuehner) June 30, 2022

Wie Cointelegraph berichtet, sind die Zentralbanken nichtsdestotrotz der Einschätzung, dass die niedrigen Leitzinsen wie vor der Coronakrise wohl nicht so schnell wiederkommen werden.

Schlechtester Monat seit 11 Jahren?

Der Silberstreifen am Horizont ist immerhin, dass eine Reihe von On-Chain-Kennzahlen zurzeit auf Rekordtiefstwerten steht, was darauf hindeuten könnte, dass die Bodenbildung wohl langsam abgeschlossen ist. Mit anderen Worten: Es kann also nur noch aufwärts gehen.

Sollte der Juni für Bitcoin tatsächlich mit einem Kurs von 19.000 US-Dollar zu Ende gehen, dann würde der Monatsverlust bei über 40 % liegen.

Damit hätte BTC/USD den schwächsten Juni überhaupt eingefahren und zugleich die heftigsten Monatsverluste seit September 2011 verbucht, wie die Daten von TradingView und Coinglass bestätigen.

Selbst der Corona-Crash vom März 2020 sowie die Bärenmärkte von 2018 und 2014 konnten nicht derartig schlechte Monate produzieren. Das letzte Mal, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb eines Monats um mehr als 40 % eingebrochen ist, lag der Kurswert noch bei mickrigen 8 US-Dollar.

Bitcoin-Monatsabschlüsse. Quelle: Coinglass

Kurzum: Die momentane Lage ist trotz erster positiver Anzeichen also schlecht wie nie und ohne wirkliche historische Referenz. Bei allem Optimismus ist Vorsicht demnach weiterhin geboten.

   

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