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Bitcoin (BTC) und institutionelle Investoren: Wohlhabende Coinbase-Kunden “hodlen” seit Dezember 2020

Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist seit seinem Allzeithoch vor sechs Monaten bei 69.000 US-Dollar um über 50 Prozent gefallen. Aber dieser Einbruch hat die wohlhabendsten Investoren dennoch nicht zum Verkauf bewegt.

Die Anzahl der Bitcoin von institutionellen Kunden auf Coinbase Custody ist seit dem vierten Quartal 2020 um 296 Prozent gestiegen. Das zeigt, dass die meisten Anleger an ihren Investitionen festhalten, obwohl der BTC-Kurs um über 50 Prozent von seinen Allzeithochs gefallen ist.

JUST-IN: #Bitcoin under @Coinbase Custody for institutional clients increased by 296% since Q4’20. pic.twitter.com/iILge2Cane

— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) May 30, 2022

So haben beispielsweise Institutionen, die im Dezember 2020 10.939 BTC (derzeit etwa 335 Millionen US-Dollar) bei Coinbase Custody eingezahlt hatten, als BTC/USD bei 23.000 US-Dollar lag, seitdem ihre Bitcoins nicht mehr bewegt, wie On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen.

Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, erklärte dazu:

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“In den meisten Fällen liegt immer noch die gleiche Menge an BTC in den Wallets, die im Dezember 2020 von Coinbase abgeflossen sind, und sehr wahrscheinlich auf institutionelle Käufe waren.

Coinbase verwahrende Wallets, Vergleich. Quelle: CryptoQuant/Ki Young Ju

Wenn das der Fall ist, dann haben diese Institutionen derzeit einen Gewinn von 30 Prozent aus ihren BTC-Investitionen erzielt. Die Tatsache, dass sie ihre Bitcoin-Positionen nicht aufgelöst haben, obwohl BTC/USD um über die Hälfte gefallen ist, unterstreicht die Stimmung, stark zum “Hodling” tendiert.

Das deutet auch darauf hin, dass Institutionen in der Lage sind, weitere Rückgänge des Bitcoin-Kurses zu verkraften, zumindest solange, bis er unter die Gewinnschwelle von 23.000 US-Dollar fällt.

Bitcoin-Bärenmarkt noch nicht vorbei?

Der Bitcoin-Kurs schwankt seit dem 12. Mai zwischen 29.500 US-Dollar und 30.500 US-Dollar. Das zeigt, dass der Markt aufgrund der steigenden Zinsen noch unentschlossen ist.

Mehrere technische Analysten gehen jedoch davon aus, dass der BTC-Kurs seinen aktuellen Abwärtstrend fortsetzen wird.

PostyXBT, ein unabhängiger Marktanalyst, glaubt, BTC könne als Nächstes in Richtung seines gleitenden 200-Wochen-Durchschnitts (zwischen 20.000 und 22.000 US-Dollar) fallen.

BTC/USDT-Wochenchart. Quelle: PostyXBT/TradingView

Unterdessen sagt der Analyst Rekt Capital, dass ein Rückgang in Richtung des 200-Wochen-Durchschnitts auch dazu führen könnte, dass Bitcoin einen bärischen Docht bildet, wodurch der Kurs auf zwischen 15.500 US-Dollar und 19.000 US-Dollar sinken könnte.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

   

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