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Bitcoin (BTC) kann Planungen um weitere Leitzinserhöhungen abfangen, Risiko bleibt

Bitcoin (BTC) schwankt am heutigen 18. Mai weiter um die 30.000 US-Dollar-Marke, nachdem die jüngsten Kommentare der US-Zentralbank für neue Volatilität gesorgt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Leitzinserhöhungen sind “größtes Risiko” für Bitcoin

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, bewegt sich BTC/USD seit dem 12. Mai in einer Preisspanne.

Als US-Zentralbankchef Jerome Powell sich heute im Rahmen des vom Wall Street Journal veranstalteten Future of Everything Festival geäußert hat, kam erstmals wieder Leben in die Seitwärtsbewegung von Bitcoin.

„Es ist schon ziemlich lange her, dass die finanziellen Rahmenbedingungen schlechter waren wie aktuell“, so der Zentralbankchef zunächst im Interview mit Nick Timiraos.

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Powell bestätigte im weiteren Gesprächsverlauf, dass bei den nächsten Treffen des Zentralbankkomitees FOMC voraussichtlich weitere Leitzinserhöhungen um 50 Basispunkte verabschiedet werden, die erst im Q4 wieder in den „neutralen“ Bereich gehen. Nichtsdestotrotz könnte es auch danach noch zusätzliche Erhöhungen geben, falls die Inflation bis dahin noch nicht wieder gemindert werden konnte.

Da die Aussagen von Powell insgesamt schon eingepreist sind, und es keine großartigen Überraschungen gab, hält sich die entstandene Volatilität in Grenzen.

So fiel BTC/USD kurz vor dem Interview mit dem US-Zentralbankchef auf 29.500 US-Dollar, ehe sich der Kurs während dessen Äußerungen wieder erholte.

Da die makroökonomischen Bedingungen auf Grund dieser restriktiven finanzpolitischen Entscheidungen für den Kryptomarkt insgesamt denkbar schlecht sind, gab es dennoch keinen wirklichen Grund zur Freude.

„Wir sollten uns daran erinnern, dass dies momentan das größte Risiko für die Märkte ist“, wie Analyst Alex Krüger mit Blick auf die geplanten Leitzinserhöhungen feststellt:

„Jede Zentralbank hat ihre eigene Definition von ‘neutral’. Ich schätze, dass damit eine Spanne von 2 – 3 % gemeint ist. Die Futures-Märkte rechnen jedenfalls mit 3,25 % bis Dezember.“

Laut dem FedWatch Tool der marktführenden amerikanischen Optionsbörse CME gehen die Märkte davon aus, dass das FOMC im Dezember eine Erhöhung von 275 bis 300 Basispunkten beschließt.

Wahrscheinliche Leitzinserhöhungen der US-Zentralbank für 2022. Quelle: CME Group

33.000 US-Dollar “macht Sinn”

Nichtsdestotrotz gehen einige Beobachter davon aus, dass sich BTC in den nächsten wieder etwas erholen könnte.

„Wir haben einen guten Abschluss oberhalb der Preisspanne von 28.800 US-Dollar und dem Tief von 30.000 US-Dollar geschafft. Der nächste große Widerstand liegt jetzt bei 33.000 US-Dollar. Meiner Meinung nach wird es wieder zum Test dieser Hürde kommen, das macht total Sinn“, wie der Analyst Daan Crypto Trades meint.

Sein Kollege DonAlt sieht wiederum den Bereich bei 34.500 US-Dollar als entscheidenden Knackpunkt für weitere Zugewinne von Bitcoin.

$BTC

This is what I’m looking at, we reclaim $34.5k and I think there is good reason to be bullish towards at least $44k.

While we’re below $34.5k beartarding is allowed, above there less so. pic.twitter.com/CzLY89rPAa

— DonAlt (@CryptoDonAlt) May 17, 2022

Allerdings prognostizieren einige Stimmen weiterhin, dass es für die marktführende Kryptowährung noch zurück unter 23.800 US-Dollar gehen könnte, dieser Tiefstwert stand während des Crashes von Terra (LUNA) und TerraUSD (UST) zwischenzeitlich bereits zu Buche.

„Eine Bodenbildung braucht Zeit, deshalb sollten wir nicht davon ausgehen, dass diese in ein bis zwei Tagen schon abgeschlossen ist“, wie Crypto Tony entgegenhält. Und weiter:

„Wahrscheinlich finden wir dort irgendwo Support, erholen uns und beuten die späten Short-Positionen aus, ehe es wieder nach oben geht.“

Wieder andere Krypto-Experten halten den Abschwung bis auf 20.000 US-Dollar jedoch für unwahrscheinlich.

   

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