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Binance warnt vor Verlusten bei Litecoin-Transaktionen mit MWEB-Funktion

  • Binance folgt südkoreanischen Börsen und verbietet die neue „Datenschutzfunktion“ Mimblewimble Extension Blocks.Gruppe erhebt Klage gegen Binance nach Terra-Absturz.

Letzten Monat haben die Litecoin-Entwickler eine optionale Datenschutzfunktion für Litecoin-Transaktionen eingeführt. Mit der Funktion „Mimblewimble Extension Blocks“ (MWEB) können Litecoin-Kunden ihre Transaktionsdaten verbergen, so dass niemand die Kryptoadressen identifizieren kann, die an Litecoin-Transaktionen mit der MWEB-Funktion beteiligt sind – auch Ermittlungsbehörden nicht.

Die Höhe des Transaktionsdurchsatzes wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Nach Einführung dieser Funktion haben alle südkoreanischen Börsen den Handel mit Litecoin eingestellt.

Die Börsen begründen den Schritt damit, dass bei aktivierter MWEB-Funktion keine Transaktionsüberwachung der Kunden mehr möglich sei und sie damit würden sie gegen ihre Unternehmenspflicht der Einhaltung der die Anti-Geldwäsche-Vorschriften verstoßen. Binance hingegen handelt munter weiter mit Litecoin. Die Börse warnte ihre Kunden lediglich davor, die Funktion zu verwenden, weil es das Risiko gebe, sie könnten dadurch ihr Geld verlieren.

Grund für die Binance-Warnung

Im Gegensatz zu südkoreanischen Börsen unterstützt Binance „datenschutzfreundliche“ Coins. Das beweisen Monero, Zcash und andere populäre Privacy-Coins auf der Plattform. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Binance-Warnung etwas mit der Einhaltung von Vorschriften zu tun hat. Darum hat sich das Unternehmen bisher weltweit wenig geschert.

Es wäre jedoch für Binance ein größerer Aufwand, gleichzeitig Litecoin-Transaktionen mit und ohne MWEB-Funktion zu verwalten. In der Binance-Mitteilung heisst es:

„Wir werden alle LTC-Einzahlungen, die über die MWEB-Funktion getätigt werden, nicht zurücksenden oder deren Erhalt bestätigen. Wir tun dies, weil wir die Adresse des Absenders nicht bestätigen können. Somit würden der Absender und der Empfänger diese Gelder verlieren.“

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In den USA gibt es eine Sammelklage gegen Binance

Eine Gruppe amerikanischer Krypto-Eigner hat eine Sammelklage gegen die Binance-Tochter Binance.US eingereicht. Die Firma wird beschuldigt, nicht registrierte Wertpapiere zu verkaufen. Dadurch haben viele Kunden ihr Geld verloren.

Die Kläger reichten die Klage am 13. Juni im Northern District of California ein. Sie beschuldigen die Firma, ihr Geschäftsmodell basiere darauf, „den illegalen Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren an mehrere US-Krypto-Investoren zu ermöglichen“. Darüber hinaus heißt es in der Klageschrift, dass Binance.US aktiv UST-Verkäufe gefördert habe, um hohe Gewinne aus dem großen Transaktionsvolumen mit dem Stablecoin zu erzielen. Binance.US habe UST verkauft, ohne eine Makler-Lizenz zu haben, was in den USA eine Straftat nach den US-Wertpapiergesetzen ist. Eine offizielle Stellungnahme dazu von Binance gibt es nicht.

Nachwirkungen des Terra-Crashs

Der Zusammenbruch des Terra-Netzwerks hatte viele Auswirkungen. Mehr als 40 Milliarden Dollar waren innerhalb von 24 Stunden nach dem Absturz aus der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung verschwunden. Die Klage dürfte die erste von vielen weiteren Klagen nach dem Terra-Crash sein.

Hätte die Klage Erfolg, würde mehr Klarheit über die Rechtmäßigkeit der dezentralen Finanzierung (DeFi) geschaffen. Vor allem stünde fest, wer verantwortlich ist, falls die Dinge schief gehen.

   

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